In der 1. Klasse Mitte feierte ASKÖ Blaue Elf Linz in Runde 26 einen klaren 5:0-Auswärtssieg bei ASK St. Valentin 1b. Nach einer heiklen Anfangsphase trafen die Linzer vor der Pause dreimal und machten unmittelbar nach Wiederbeginn alles klar. Trainer Gheorge Cosmin Cibu sprach von einem Sieg des Kollektivs: „Nach dem 2:0 wusste ich, wir gewinnen das.“ Zur Pause stand es 3:0, am Ende trafen Michael Peter Senn (2), Youssef Shaheen und Julius Redl (2).

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Gheorge Cosmin Cibu nahm seine Mannschaft nach dem Anpfiff erstmal in die Pflicht. „Wir haben die ersten zwanzig Minuten gebraucht, um unser Spiel zu ordnen. St. Valentin hat uns am Anfang stark unter Druck gesetzt“, erklärte der Blaue-Elf-Trainer. Der Versuch, „so schnell wie möglich nach vorne zu spielen“, sei in dieser Phase nicht zielführend gewesen. Doch die Linzer fanden den Zugriff – und nutzten ihre erste starke Phase eiskalt: In Minute 25 stellte Michael Peter Senn auf 0:1, sechs Minuten später legte derselbe Stürmer zum 0:2 nach. „Das 2:0 war eine sehr schön herausgespielte Aktion über die linke Angriffsseite“, so Cibu über den Moment, in dem er die Partie auf seine Seite kippen sah.
Die Blaue Elf blieb am Drücker und schaffte es, die Führung noch vor dem Halbzeitpfiff komfortabel auszubauen. Kurz vor der Pause traf Youssef Shaheen zum 0:3 (44.) – mit diesem Polster ging es in die Kabinen. „Nach dem 2:0 war ich mir sicher, dass wir die Partie für uns entscheiden würden. Das 3:0 hat den Deckel draufgemacht“, ordnete Cibu ein. Kaum war die zweite Halbzeit eröffnet, machten die Linzer weiter: Julius Redl netzte in Minute 47 zum 0:4 und legte in der 57. Minute das 0:5 nach. „Die zwei Tore nach der Pause haben das bestätigt“, sagte der Coach zufrieden.
In der Analyse rückte Cibu die Mannschaft über alles. „Eindeutig das Kollektiv. Egal, wer gespielt hat und auf welcher Position – die Jungs haben alles gegeben. Ich möchte heute keinen einzelnen herausheben“, betonte er. Gleichzeitig blieb der Blick nach vorne klar: „Wir können uns in allen Bereichen verbessern – Spielaufbau, Chancenverwertung, Defensivverhalten. Nach der verdienten Sommerpause starten wir am 7. Juli und arbeiten intensiv weiter.“ Den Gegner sah er positiv: „Eine sehr junge, giftige, bissige Mannschaft mit guten Einzelspielern.“ Auch das Schiedsrichterteam bekam Lob: „Keine strittigen Szenen, die Leistung war top, sehr souverän.“ Und ein Wort zu den eigenen Anhängern durfte nicht fehlen: „Wir haben die geilsten Fans – die blaue Familie hält zusammen.“
In der Endabrechnung stehen die Linzer mit 57 Punkten ganz oben und, wie Cibu sagt, „zu Recht aufgestiegen“ – die Herausforderung Bezirksliga will die Blaue Elf im kommenden Jahr gerne annehmen.