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Union Thalheim: „Wir wollen so schnell wie möglich wieder rauf“

Union Thalheim

Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga Süd will die Union Thalheim in der 1. Klasse Mitte nicht erst eine Saison des Wartens einlegen. „Wir wollen so schnell wie möglich wieder rauf“, sagt Co-Trainer Patrick Übleis im Gespräch mit Ligaportal. Den Neustart geht der Verein mit einem neuen Trainerteam, sieben Neuzugängen und einer klaren sportlichen Ansage an: Thalheim peilt einen Platz unter den Top-Drei an und will möglichst rasch wieder nach oben.

Spieler holt zum Eckball aus

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Der Abstieg sitzt, soll aber nicht lähmen

Die vergangene Saison war für die Thalheimer unterm Strich ernüchternd. Rang 14 und fünf Niederlagen in den letzten fünf Spielen zeigen, wie schwierig die Monate bis zum Abstieg verlaufen sind. Übleis spart die Bilanz nicht schön: „Wir sind abgestiegen, weil wir zu wenige Punkte geholt haben.“ Viel mehr Erklärung braucht es aus Sicht des Vereins zunächst nicht, die Tabelle hat die Saison klar genug zusammengefasst.

Trotzdem soll der Rückschlag nicht zu lange nachwirken. In Thalheim sieht man in der neuen Liga auch die Chance auf einen Neuanfang. „Das Positive ist, dass wir uns in der 1. Klasse neu sammeln und wieder voll angreifen können“, sagt Übleis. Genau auf diesen Neustart richtet sich nun die gesamte Sommerarbeit. Nicht das Hadern mit der Vergangenheit steht im Vordergrund, sondern die Frage, wie die Mannschaft in der neuen Umgebung rasch wieder konkurrenzfähig wird.

Neues Trainerteam, fitter Kader, Bewegung im Aufgebot

Ein wesentlicher Teil dieses Neustarts betrifft den Trainerstab. Ivan Vareskic übernimmt als neuer Kampfmannschaftstrainer, Patrick Übleis ist als Co-Trainer dabei, dazu ergänzt Individualtrainer Heiko Heinzlmeier das Team. Damit setzt die Union auf neue Impulse an der Linie, ohne das Ziel unnötig kompliziert zu formulieren: Die Mannschaft soll stabiler, belastbarer und konstanter werden.

Der größte Schwerpunkt der Vorbereitung ist daher schnell erklärt. „Kondition und Ausdauer, dass wir körperlich besser werden und einfach mehr Luft für 90 Minuten haben“, sagt Übleis über die Marschrichtung des Sommers. Personell gibt es zumindest aktuell keine Sorgen. Laut dem Co-Trainer sind alle Spieler fit, längere Ausfälle oder verletzungsbedingte Rückschläge beschäftigen den Verein derzeit nicht.

Im Kader hat sich dennoch einiges getan. Mit Innenverteidiger Michel Niederschick, Dino Coralic, Tormann Kevin Koch, Mittelfeldspieler David Mayr, Dieter Oleinek und Stürmer Albin Ramadani stehen sechs Abgänge fest. Dem stehen acht Neuzugänge gegenüber, darunter auch reaktivierte Spieler. Thalheim verbreitert den Kader bewusst, um in der neuen Liga rasch eine schlagkräftige Mischung zu finden.

Top-Drei als Mindestanspruch

Zur Zielsetzung gibt es jedenfalls keine vorsichtigen Formulierungen. „Das sportliche Ziel ist ganz klar, unter die Top-Drei zu kommen“, sagt Übleis. Der Absteiger will sich also nicht erst langsam neu sortieren, sondern sofort vorne mitspielen. Dahinter steht auch die Überzeugung, dass die Qualität im Aufgebot vorhanden ist. „Die Qualität haben wir, damit wir wieder raufkommen“, betont der Co-Trainer.

Entscheidend wird aus Thalheimer Sicht sein, aus den vielen Veränderungen schnell eine funktionierende Mannschaft zu formen. Übleis spricht davon, „die perfekte Mannschaft zusammenzustellen“, damit der Verein in der 1. Klasse von Beginn an bestehen kann. Für die Fans bedeutet das vor allem eines: Die Union Thalheim startet mit klarem Anspruch in die Saison. Nach dem Abstieg soll nicht lange verwaltet, sondern rasch wieder um die vorderen Plätze gespielt werden.