Zum Saisonauftakt in der 1. Klasse Mitte ist die Union BS-PrintStore Pucking mit einem 4:2-Sieg gegen die ASKÖ Dionysen/Traun gestartet. Trainer Adis Ferhatovic machte danach keinen einzelnen Schlüsselmoment aus, sondern sah den Unterschied in den gut genutzten Umschaltmomenten. Nach Ballgewinnen kam seine Mannschaft immer wieder schnell vor das Tor, setzte die Trainingsinhalte schon im ersten Saisonspiel ordentlich um und legte damit die Basis für einen gelungenen Start.

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Ferhatovic beschrieb den Heimsieg nicht als Partie mit nur einer Szene, an der alles hing. Für ihn lag der Knackpunkt vielmehr darin, dass Union BS-PrintStore Pucking die eigenen Stärken konsequent auf den Platz brachte. „Wir haben unsere Stärken extrem gut ausgenutzt. Wir haben sehr viele Umschaltmomente für uns genutzt und das Chaos nach einem Umschaltmoment ausgenutzt. So sind wir immer wieder gefährlich geworden und haben vier Tore gemacht“, sagte der Trainer. Auf der Anzeigetafel war das schon früh zu sehen: Branislav Rozic brachte Union BS-PrintStore Pucking in der 15. Minute in Führung. In der 29. Minute legte Adrien Gigl das 2:0 nach. Ferhatovic hob dabei hervor, dass seine Mannschaft nach dem ersten Treffer sofort nachgesetzt habe und gerade dieser Start wichtig gewesen sei, um die eigene Richtung früh vorzugeben.
ASKÖ Dionysen/Traun war trotzdem nicht nur Begleiter. Noch vor der Pause verkürzte Mladen Covic in der 41. Minute auf 2:1, und damit blieb die Partie zur Halbzeit offen. Ferhatovic sprach danach sogar von einer positiven Überraschung auf Seiten des Gegners. „ASKÖ Dionysen/Traun hat sich von einer guten Seite präsentiert. Sie haben versucht, wirklich schönen Fußball zusammenzuspielen und sind auch öfter gefährlich geworden“, meinte er. Gleichzeitig stellte der Trainer aber klar, dass seine Mannschaft über weite Strecken das gefährlichere Team blieb. Nach dem Seitenwechsel stellte zunächst Oguz Tarakci in der 61. Minute auf 3:1, ehe Adrien Gigl in der 72. Minute seinen zweiten Treffer zum 4:1 nachlegte. Das 4:2 durch Nikolaus Dabo in der 77. Minute zeigte noch einmal, dass ASKÖ Dionysen/Traun immer wieder Nadelstiche setzen konnte, änderte an Ferhatovics Gesamtbild aber nichts: „Sie haben sich mit zwei Toren belohnt, aber wir waren deutlich die gefährlichere Mannschaft mit den gefährlicheren Chancen.“
Genau darin sah Ferhatovic am Ende auch den größten Unterschied zwischen beiden Teams. Die Union Pucking hatte aus seiner Sicht nicht zwingend mehr Ballbesitz, strahlte aber in beiden Halbzeiten stetig Gefahr aus und kam immer wieder in gute Abschlusspositionen. „Der Hauptunterschied war vor allem die Menge an Chancen. Wir sind in beiden Halbzeiten immer wieder gefährlich geworden und haben da einfach geschaut, dass wir stetig Gefahr nach vorne ausstrahlen“, sagte der Trainer. Zufrieden war er auch deshalb, weil viele Inhalte aus der Vorbereitung bereits erkennbar waren. „Die Punkte, die wir uns vorgenommen haben, haben wir eigentlich ziemlich gut umgesetzt“, so Ferhatovic, der zugleich betonte, dass noch Luft nach oben da sei und an den Abläufen weiter gearbeitet werde. Lob gab es nach dem Schlusspfiff auch für den Unparteiischen: „Schiedsrichter Schausberger hat eine klare Linie gehabt und diese Linie komplett durchgezogen.“ Mit dem 4:2 nehmen die Puckinger damit nicht nur drei Punkte zum Start mit, sondern auch die Bestätigung, dass der eingeschlagene Weg früh Wirkung zeigt.