In der 1. Klasse Mitte hat die ASKÖ Fußballschule Linz beim SC St. Pantaleon-Erla mit 2:1 gewonnen. Für Obmann Stv. Semih Mehmedi fiel der Sieg trotz des knappen Endstands klarer aus, als es das Ergebnis vermuten lässt. Die Linzer gingen früh in Führung, legten noch vor der Pause nach und ließen aus ihrer Sicht lange kaum etwas zu. Nur die fehlende Effizienz hielt die Partie bis zum Schluss offen.

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Aus Sicht der Fußballschule war die Richtung dieser Partie sehr früh erkennbar. Mehmedi sagte nach dem Schlusspfiff: „Wir waren definitiv die dominante Mannschaft von der ersten Minute an bis zur neunzigsten.“ Diese Einschätzung deckte sich vor allem mit der ersten halben Stunde, in der die Gäste auf 2:0 stellten und sich damit die passende Ausgangslage schufen. In der 9. Minute traf Hasib Seperovic per Freistoß zur Führung, ein Treffer, den Mehmedi ausdrücklich hervorhob: „Das war ein schönes Freistoßtor aus circa 23, 24 Metern.“ Die Linzer blieben danach am Drücker und legten in der 21. Minute nach, als David Dukanovic auf 2:0 erhöhte. Für Mehmedi war damit aber noch längst nicht alles ausgeschöpft. „Wir haben extrem viele Top-Chancen gehabt, leider nicht genutzt“, sagte er, und genau das zog sich schon durch die erste Hälfte. Zur Pause stand es zwar 2:0, aus seiner Sicht hätte der Vorsprung aber schon deutlicher sein können.
Auch nach dem Seitenwechsel sah Mehmedi seine Mannschaft weiter in der besseren Rolle. Er sprach davon, dass die Fußballschule „auch gut gestartet“ sei und spielerisch überlegen geblieben sei. Vor allem gegen den Ball war er mit dem Auftritt zufrieden, weil die Gastgeber nach seiner Wahrnehmung kaum zu klaren Abschlüssen kamen. „Der Gegner ist gar nicht zu klaren Torchancen gekommen“, sagte Mehmedi und ergänzte später noch einmal: „Wir haben es halt nicht zugelassen.“ Dass die Partie dennoch nicht früh entschieden war, lag für ihn einzig an der Chancenverwertung. Immer wieder kam er auf diesen Punkt zurück. „Vorne müssen wir noch ein wenig effizienter werden“, meinte der Obmann Stv., der von „fünf , sechs guten Top-Chancen“ sprach. Dazu kam in der Schlussphase noch die verpasste Chance auf das 3:0. Mehmedi formulierte es deshalb klar: „Wir haben die zwei Tore gemacht, obwohl wir vier, fünf machen hätten sollen oder können.“ Sein Fazit dazu fiel einfach aus: Spielerisch passte vieles, nur vor dem Tor fehlte noch der letzte Nachdruck.
Wirklich eng wirkte der Spielstand erst ganz am Ende. In der 90. Minute kam St. Pantaleon-Erla nach einem Standard noch zum Anschlusstreffer, offiziell wurde Thomas Michael Sonnleitner als Torschütze geführt. Mehmedi beschrieb die Szene aus seiner Sicht als unübersichtige Situation im Strafraum, nach der der Ball „irgendwie dann im Netz gelandet“ sei. Mehr als Ergebniskosmetik war dieses Tor für ihn aber nicht. An seiner Bewertung der Partie änderte es nichts. „Einfach spielerisch waren wir die bessere Mannschaft. Definitiv“, sagte er, und genau darin sah er den entscheidenden Unterschied zwischen beiden Teams. Den Gegner erlebte er dennoch respektvoll und fair: „Der Gegner hat versucht zu spielen, aber wir haben es nicht zugelassen. Es ist eine gute junge Mannschaft.“ Auch mit dem Unparteiischen zeigte er sich einverstanden und sprach von einer fairen Leitung ohne große Diskussionen. Für die Fußballschule Linz zählt am Ende vor allem, dass sie mit diesem Auswärtssieg in Runde fünf weitere drei Punkte mitnimmt und damit mit 13 Zählern an der Spitze bleibt. Mehmedi hofft nun, dass bald auch vor dem Tor „der Knoten aufgeht“ und aus solchen dominanten Auftritten künftig noch deutlichere Ergebnisse werden.