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„Man kann nicht immer den Start verschlafen“ – SPG Wilhering/Mühlbach kommt in Asten zu spät

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SK Asten
Wilhering/Mühlbach

In der 1. Klasse Mitte hat die SPG Wilhering/Mühlbach beim SK Kornspitz Asten nach großem Comeback eine 2:3-Niederlage hinnehmen müssen. Trainer Alexander Oppolzer machte nach dem Auswärtsspiel vor allem die verschlafene Anfangsphase für die Pleite verantwortlich. Nach einem 0:3 zur Pause kämpften sich die Gäste noch einmal stark zurück, wurden für ihre Aufholjagd am Ende aber nicht belohnt. Robert Ambrosie und Stephen Nyamedor hatten den Bezirksliga-Absteiger früh auf Kurs gebracht. Nach dem zweiten Gegentor bot sich den Gästen laut Oppolzer zwar rasch die Chance auf den Anschlusstreffer, genutzt wurde sie aber nicht. Statt eines frühen Lebenszeichens fiel in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit das 3:0 durch Luka Vukosavljevic. Vorausgegangen war aus Sicht des Trainers ein Elfmeter, „den man vielleicht geben kann, nicht geben muss“.

Ersatzspieler auf der Bank am Spielfeldrand

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay


Asten war sofort da, Wilhering fehlte Ordnung

Für Oppolzer lag der entscheidende Abschnitt der Partie klar in den ersten Minuten. „Wir haben uns sehr viel vorgenommen, haben das aber am Anfang überhaupt nicht gut umgesetzt“, sagte der Trainer. Vor allem gegen den Ball war seine Mannschaft zu offen. Beim 1:0 durch Robert Emanuel Ambrosie nach fünf Minuten sprach er von einem „guten Schnittstellenpass“ der Astner, gleichzeitig aber auch davon, dass bei seiner Elf die defensive Ordnung gefehlt habe. Genau das habe dem Heimteam Auftrieb gegeben. Das 2:0 durch Stephen Nyamedor in der 13. Minute passte für Oppolzer ins gleiche Bild. Insgesamt bescheinigte er dem Gegner einen klaren Plan: „Asten war von der ersten Minute an sehr präsent. Sie haben eine Idee gehabt, wie sie gegen uns spielen, und das gut umgesetzt.“ Vor allem das schnelle Umschalten habe bei den ersten beiden Treffern funktioniert. Mit einem 0:3-Rückstand zur Pause, so seine nüchterne Einschätzung, werde es auswärts „sehr, sehr schwierig“.

Reaktion nach der Pause macht Mut

Was die SPG Wilhering/Mühlbach nach dem Seitenwechsel zeigte, gefiel dem Trainer dagegen deutlich besser. In der Kabine wurde noch einmal nachgeschärft, und die Gäste wollten laut Oppolzer „ein anderes Gesicht zeigen“. Genau das sei dann auch gelungen. „Die Mannschaft hat unglaubliche Moral bewiesen“, sagte er. Nach dem 0:3 zur Halbzeit arbeitete sich Wilhering Schritt für Schritt zurück in die Partie. In der 62. Minute verkürzte Julian Zuser per Elfmeternachschuss auf 1:3, in der 77. Minute machte Leo Stelzer das 2:3. Oppolzer sah seine Mannschaft in dieser Phase klar am Drücker: „Wir haben die zweite Halbzeit eigentlich dominiert, waren auch die fittere Mannschaft.“ Dazu kamen laut Trainer noch „die eine oder andere Chance“ auf den Ausgleich. Für den Coach war das zugleich der Beleg, dass in seiner Mannschaft mehr steckt, als es die erste Halbzeit vermuten ließ – und eine klare Aufgabe für die nächsten Wochen. Wenn seine Elf von Beginn an fokussiert sei, „dann sind wir schon eine gute Mannschaft“. Auch bei der Bewertung des Unparteiischen blieb Oppolzer fair. Abgesehen von der diskutablen Strafstoßentscheidung vor dem 0:3 fand er die Leistung „okay“ und insgesamt „eigentlich gut“. Unter dem Strich überwog bei ihm trotz der Niederlage der Glaube an seine Elf: Die Moral habe gestimmt, die Mannschaft wirke fit, und genau darauf will Wilhering nun aufbauen, um schon in der kommenden Runde wieder anzuschreiben.

1. Klasse Mitte: SK Asten : Wilhering/Mühlb. - 3:2 (3:0)

  • 77
    Leo Stelzer 3:2
  • 62
    Julian Andre Zuser 3:1
  • 48
    Luka Vukosavljevic 3:0
  • 13
    Stephen Nyamedor 2:0
  • 5
    Robert Emanuel Ambrosie 1:0