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Drei Tore vor der Pause: Franckviertel geht beim Tabellenführer leer aus

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Fußballschule Linz
Franckviertel Linz

In der 1. Klasse Mitte hat ASKÖ Fußballschule Linz am Samstag zuhause SV Franckviertel Linz mit 3:0 besiegt. Für Franckviertel-Trainer Murat Aplak war der Sieg der Gastgeber verdient, auch wenn er seiner Mannschaft den Einsatz nicht absprach. Ausschlaggebend war aus seiner Sicht die erste Halbzeit, in der der Tabellenführer mit drei sehenswerten Treffern früh alles in die richtige Richtung lenkte.

Mannschaft schwört sich vor dem Spiel ein - im Vordergrund ist das Tor zu sehen

Image by Jörg Struwe from Pixabay


Drei Tore vor der Pause stellen die Partie klar

Franckviertel wollte beim Spitzenreiter nicht einfach nur tief stehen und reagieren, sondern trotz der klaren Außenseiterrolle immer wieder selbst ins Spiel kommen. Aplak sagte nach der Partie: "Wir haben geschaut, dass wir unser Bestes geben. Mit den Mitteln, die wir haben, wollten wir ihnen das Leben schwer machen." Genau das gelang aber nur phasenweise, weil Fußballschule Linz schon vor der Pause dreimal zuschlug. In der 14. Minute brachte Hasib Seperovic die Gastgeber in Führung, in der 30. Minute legte Donjet Mavraj nach, und noch vor dem Seitenwechsel erhöhte Elias Sadric auf 3:0. Gerade das erste Tor sah der Franckviertel-Coach als entscheidenden Moment: "Der Knackpunkt war für mich das 1:0. Wir haben heute sogar mit drei Spielern im Zentrum gespielt, normalerweise sind es zwei Sechser, und trotzdem waren wir nicht eng genug am Mann." Für ihn war damit früh zu sehen, warum die Gastgeber ganz oben stehen: "Die haben schon die Qualität, deshalb sind sie da oben."

Mehr Ballbesitz nach der Pause, aber ohne Ertrag

Dass Franckviertel nach dem 0:3 zur Pause in einer schwierigen Lage war, sprach Aplak offen an. "Wenn du mit 0:3 in die Kabine gehst, ist die zweite Halbzeit natürlich sehr schwierig, vor allem auswärts und vor allem gegen den Tabellenführer", sagte er. Trotzdem gefiel ihm der Auftritt seiner Mannschaft nach dem Seitenwechsel deutlich besser. Die Gäste hatten nun mehr vom Ball, versuchten sauberer aufzubauen und kamen laut ihrem Trainer auch zu einigen Möglichkeiten. "Wir haben in der zweiten Halbzeit ein paar Torchancen herausgespielt. Vielleicht hätten wir ein oder zwei machen können, aber im letzten Drittel haben wir es nicht sauber fertig gespielt", so Aplak. Gerade dieser Teil der Partie war für ihn aber wichtig, weil seine Mannschaft dranblieb und sich nicht hängen ließ. "Der Mannschaft kann man in der zweiten Halbzeit nichts vorwerfen. Sie hat alles gegeben", betonte der Trainer, der seinen Spielern insgesamt keinen generellen Vorwurf machen wollte.

Warum der Tabellenführer vorne steht

Aplak machte nach dem Spiel nicht nur die drei Gegentore, sondern auch die Gesamtqualität des Gegners als Unterschied aus. Für ihn war Fußballschule Linz nicht allein wegen der Tore stark, sondern auch wegen der Art, wie die Mannschaft auftritt. "Was den Gegner stark macht, ist die Kommunikation. Die reden alle, sind neunzig Minuten laut, pushen sich gegenseitig und führen die Jungen", sagte der Franckviertel-Coach. Dazu komme die technische Qualität, die man gerade in den entscheidenden Szenen gesehen habe. Aplak sprach sogar von "drei wunderschönen Toren" und nannte alle drei Treffer schwierig zu verteidigen. Trotzdem ordnete er die Niederlage nüchtern ein: "Dass du so eine Partie einmal 0:3 verlierst, ist für mich auch klar, weil sie einfach mehr Qualität im Kader haben." Für Franckviertel geht es nun darum, die guten Phasen aus der zweiten Hälfte mitzunehmen. Vor dem letzten Spiel vor der Winterpause will Aplak mit seiner Mannschaft "die ganze Woche gut trainieren und gut vorbereitet sein", um zu Hause noch einmal voll zu punkten.

1. Klasse Mitte: Fußballschule Linz : Franckviertel - 3:0 (3:0)

  • 37
    Elias Sadric 3:0
  • 30
    Donjet Mavraj 2:0
  • 14
    Hasib Seperovic 1:0