Er klang gefasst, aber bestimmt: Franz Waldhör, Trainer von Wimberger Sportunion Lasberg, ordnete das 1:1 gegen SC St. Pantaleon-Erla in der 1. Klasse Nord-Ost als solide Vorstellung mit Schwächen im Abschluss ein. Sein Team startete stark, ließ die frühe Chance ungenützt und geriet nach einer Standardsituation mit 0:1 (durch einen Treffer von Marko Lucic) in Rückstand. Danach kontrollierte Lasberg über weite Strecken das Geschehen, haderte jedoch mit der Effizienz: zweimal landete der Ball an der Latte – einmal per Kopf, einmal in der Schlussphase. Die Gäste blieben vor allem über Konter, hohe Bälle und ihr Tempo gefährlich. Das Fazit: Einsatz und Wille stimmten, die Chancenverwertung nicht.

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„Wir sind gut ins Spiel gestartet und haben es verabsäumt, aus der ersten Chance das Tor zu machen. Kurz darauf haben wir nach einer Standardsituation ein Gegentor erhalten, weil wir uns im Abwehrverhalten unglücklich verhalten haben. In der Folge haben wir trotz Spielkontrolle das Tor zunächst nicht erzielt.“ Der Rückstand zum 0:1 ging auf das Konto von Marko Lucic. Nach dem Gegentor stellten die Lasberger das Verteidigen bei ruhenden Bällen spürbar besser ein und blieben spielbestimmend.
„Wir hatten mehr Kontrolle über das Spiel“, betonte Waldhör und verwies auf ein Chancenplus. Lasberg traf zweimal die Latte – einmal per Kopf, einmal in der Schlussphase per Schuss –, ließ aber die Kaltschnäuzigkeit vermissen. Die Gäste blieben vor allem über Konter, hohe Bälle und ihr Tempo gefährlich, ohne allzu viele zwingende Abschlüsse. Den verdienten Ausgleich zum 1:1 besorgte Niklas Tutschek.
Ruhende Bälle blieben ein zentrales Thema: „Unsere Gegner waren bei Standardsituationen sehr gefährlich. Nachdem wir das Gegentor erhalten haben, haben wir es besser verteidigt.“ Die Partie war physisch geprägt: „Es war ein intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen.“ In seiner Bewertung kombiniert Waldhör Selbstkritik mit Lob: „Wir können uns in puncto Einsatz, Wille und Zweikampfverhalten nichts vorwerfen.“ Die Aufgabe für die nächste Woche ist klar: „An der Chancenauswertung müssen wir arbeiten.“