Spielberichte

Daniel Adlesgruber (Sektionsleiter SC Tragwein-Kamig): „Wir wollten den Sieg mehr“

SC Tragwein-Kamig
TSU Wartberg/Aist

In der 1. Klasse Nord-Ost feierte der SC BT-Bau Tragwein/Kamig gegen TSU SCRIMO Wartberg / A. einen 2:0-Heimsieg. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte (0:0) entschieden Pascal Hochetlinger in der 47. Minute und Lorenz Huber in der 72. Minute die Partie. Sektionsleiter Daniel Adlesgruber sprach von harter Arbeit und klarem Willen: Sein Resümee nach dem Schlusspfiff lautete, dass Tragwein die Fehler eiskalt nutzte – und den Sieg schlicht mehr wollte.

Fußball beim Schuss

Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Tragwein startet besser, Wartberg verpasst das Tor – nach der Pause sitzt der erste Stich

Tragwein erwischte zuhause den wacheren Beginn. Daniel Adlesgruber fasste die ersten Minuten so zusammen: „Wir haben am Anfang den besseren Start erwischt.“ Nach rund zehn bis fünfzehn Minuten kam Wartberg aber zunehmend ins Rollen. „Wartberg wurde deutlich besser, hat die Chancen aber nicht nutzen können“, sagte der Sektionsleiter. Zur Pause stand es folgerichtig 0:0. Kaum war wieder angepfiffen, nutzte Tragwein den ersten dicken Fehler der Gäste eiskalt: In Minute 47 stellte Pascal Hochetlinger auf 1:0. „Den Fehler nach der ersten Halbzeit hat unser Stürmer Pascal Hochetlinger eiskalt ausgenutzt und souverän ins Tor geschossen. Das war die entscheidende Situation“, so Adlesgruber. In der 72. Minute legte Lorenz Huber das 2:0 nach – die Vorentscheidung. „Dieses Tor habe ich leider nicht im Detail mitbekommen, ich hab nur gesehen, wie der Ball im Tor war“, meinte er offen. Danach flachte die Partie ab: „Gegen Ende haben dann beide nicht mehr viel gemacht.“

„Alle haben unbedingt gewollt“ – Kampfgeist und Effizienz als Schlüssel

Aus Sicht der Tragweiner war es ein Sieg, der aus kollektivem Einsatz und schnörkelloser Konsequenz entstand. „In Summe haben alle den Sieg unbedingt gewollt und wirklich gut gefightet. Das kann man herausheben“, betonte Adlesgruber. Der Faden des Spiels passt dazu: Tragwein blieb nach der Pause am Drücker, lauerte auf Fehler und nutzte die Chancen eiskalt. Gleichzeitig hielt die Heimelf hinten stabil, besonders in jener Phase, als Wartberg im ersten Durchgang mehr vom Spiel hatte, jedoch ohne Ertrag blieb. Zum Gegner hatte der Sektionsleiter viel Respekt: „Wartberg will immer spielen, sie haben spielstarke Spieler. Heute hat es aber nicht so gut funktioniert, weil wir gut dagegengehalten haben.“ Unterm Strich sah er genau darin den Unterschied des Abends: mehr Wille, mehr Konsequenz, das bessere Ende für die Heimischen.

Souveräner Unparteiischer, klare Worte – und ein Blick auf die Tabelle

Diskussionen über Pfiffe blieben aus, dafür gab es Lob: „Der Schiedsrichter war durchwegs sehr souverän, es hat auch keine wirklich strittige Situation gegeben“, sagte Adlesgruber. Sportlich war die Bilanz ebenso klar: Tragwein entschied die Partie nach der Pause mit Treffern in Minute 47 (Hochetlinger) und 72 (Huber) und brachte das 2:0 kontrolliert ins Ziel. In der Tabelle nach der 21. Runde halten beide Klubs bei 36 Punkten; Tragwein rangiert auf Platz fünf knapp vor Wartberg. Dieses Bild passt zum Fazit des Sektionsleiters, der das Ganze auf einen einfachen Nenner brachte: „Der Unterschied war, dass wir den Sieg mehr wollten.“ Mit dieser Mischung aus Einsatz und Effizienz will Tragwein nun die restlichen Spiele angehen und die gute Ausgangsposition im dichten Spitzenfeld festigen.

1. Klasse Nord-Ost: SC Tragwein-Kamig : Wartberg/Aist - 2:0 (0:0)

  • 72
    Lorenz Huber 2:0
  • 47
    Pascal Hochetlinger 1:0