In der 1. Klasse Nord-Ost feierte Union Autohaus Aumayr Schönau einen wichtigen 3:0-Heimsieg gegen Union Pflasterbau Stern Rainbach. Nach zuletzt vier Niederlagen präsentierten sich die Schönauer geschlossen und effizient. Sektionsleiter Stefan Viehböck sprach von einer „kompakten, soliden Mannschaftsleistung“ und sah den Schlüssel im zweiten Treffer. Besonders erfreulich: hinten stabil, vorne zielstrebig – und mit einem Doppelpack von Justin Himmelbauer sowie dem späten 3:0 von Jan Schönbauer wurde der Arbeitssieg sauber nach Hause gebracht.

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Die Gastgeber legten den Grundstein früh: Nach 15 Minuten stellte Justin Himmelbauer auf 1:0, ein Ergebnis, das auch zur Pause Bestand hatte. Schönau wirkte vom Anpfiff weg geordnet, suchte den Weg über die Seiten und blieb defensiv sicher. Stefan Viehböck ordnete ein: „Nach den letzten vier Niederlagen war das von uns eine sehr kompakte, solide Mannschaftsleistung. Wir haben wieder zwei defensive Stammspieler zurückbekommen und sind hinten gut gestanden.“ Dass der Plan aufging, führte er auch auf die Disziplin im Kollektiv zurück: „Jeder hat seine Aufgaben erledigt, und über die Flügel hatten wir einige gute Aktionen.“ Rainbach blieb zwar giftig in den Duellen, fand aber gegen die enge Schönauer Ordnung lange keine klaren Antworten.
Nach der Pause blieb Schönau am Drücker und suchte die Entscheidung. Die fiel in Minute 71, erneut durch Justin Himmelbauer – das 2:0, der Moment, auf den die Hausherren hingearbeitet hatten. „Ja, natürlich das 2:0“, sagte Viehböck zur entscheidenden Szene. Mit dem Zwei-Tore-Polster im Rücken spielte Schönau den Stiefel abgeklärt herunter, ließ hinten wenig zu und setzte in der Schlussphase noch einen drauf: Jan Schönbauer sorgte in der 82. Minute mit dem 3:0 für die endgültige Entscheidung und den klaren Heimsieg.
Bei allem Jubel fand Viehböck auch anerkennende Worte für den Gegner: „Rainbach ist wie immer sehr kämpferisch unterwegs und hat trotzdem eine gute Offensive. Vorn hat die Nummer neun unsere Abwehr gut beschäftigt, und mit den schnellen Flügelspielern sind sie zu der einen oder anderen Chance gekommen.“ Den Unterschied machte für ihn die Wucht im Duell aus: „Wir waren in den Zweikämpfen, vor allem im Zentrum, eine Spur präsenter. Kämpferisch waren wir extrem gut drauf.“
In der Tabelle stehen die Schönauer nach 22 Runden mit 41 Punkten auf Rang drei, Rainbach hält bei 15 Zählern auf Platz zwölf. Nach vier Niederlagen war dieses 3:0 der erhoffte Befreiungsschlag – und die Ansage, dass man den eingeschlagenen, kompakten Weg nun fortsetzen will.