Spielberichte

Franz Josef Katzdobler (Sektionsleiter Union Feldkirchen bei Mattighofen): "Mining wollte den Sieg mehr"

Mining/Mühlheim
Feldkirchen/M.

In der 2. Klasse Süd-West setzte sich der SV Mining/Mühlheim im Heimspiel gegen die Union Feldkirchen bei Mattighofen mit 3:2 durch. Feldkirchen führte früh, doch Mining drehte die Partie noch vor der Pause und brachte den Vorsprung über die Zeit. Sektionsleiter Franz Josef Katzdobler sprach von einem verdienten Sieg der Gastgeber: "Mining hat den Sieg verdient, weil sie den Sieg mehr wollten."

Schiedsrichter blickt auf die Uhr

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Führung nach zwölf Minuten, dann dreht Mining das Spiel

Feldkirchen erwischte den besseren Start und ging nach zwölf Minuten in Führung: Maximilian Schönhofer stellte mit seinem frühen Treffer auf 0:1. Genau diesen starken Beginn hob Franz Josef Katzdobler hervor: "Positiv waren die ersten zehn Minuten." Doch die Antwort der Hausherren kam prompt. Fünf Minuten später glich Fabian Holzleitner zum 1:1 aus, und noch vor der Pause kippte die Partie endgültig in Richtung Mining. In Minute 34 traf Martin Franz Fellhofer zum 2:1, mit diesem Ergebnis ging es in die Kabinen. Katzdobler benannte die Wende klar: "Dann haben wir Tore aus einem Konter bekommen und wir konnten unsere Leistung nicht mehr auf den Platz bringen." Für ihn lag der Schlüssel in der Konsequenz der Gastgeber: "Mining war sehr effektiv, machte aus wenig dann auch sehr viel."

Wille und Effizienz geben den Ausschlag – Feldkirchen findet keine Antwort

Nach dem Seitenwechsel blieb Mining am Drücker und legte den dritten Treffer nach: In Minute 63 erhöhte Kilian Franz Scherfler auf 3:1. Obwohl Feldkirchen in der Schlussphase noch einmal herankam – erneut traf Maximilian Schönhofer und verkürzte in Minute 83 auf 3:2 –, reichte es nicht mehr für einen Punkt. Aus Sicht des Feldkirchner Sektionsleiters war weniger die Taktik als die Haltung entscheidend: "Der absolute Wille zum Sieg hat uns gefehlt. Mining wollte einen Sieg mehr." Dazu passte sein Gesamtbild vom Gegner: "Sehr kampfstark. Mining hat sich vorgenommen, unser Spiel nicht zuzulassen, und das haben sie gut umgesetzt." Auch zum Unparteiischen blieb Katzdobler sachlich: "Das war in Ordnung. Die eine oder andere gelbe Karte hätte man früher zeigen können, aber insgesamt okay."

Zwischenbilanz und Ausblick: Lernen, besser umgehen, wieder punkten

Das 3:2 schmerzt Feldkirchen doppelt, weil trotz des Doppelpacks von Maximilian Schönhofer am Ende nichts Zählbares heraussprang. In der Tabelle stehen die Gäste nach 21 Runden mit 42 Punkten auf Rang drei, während Mining/Mühlheim bei 18 Zählern als Dreizehnter wichtige Luft holt. Katzdobler wollte den Abend dennoch nicht nur negativ sehen: "Wir müssen immer lernen und mit solchen Situationen zukünftig besser umgehen." Genau darin sieht er den Weg für die nächsten Wochen: die guten ersten Minuten länger auf den Platz bringen, dann ruhiger bleiben, wenn der Gegner zurückschlägt, und den eigenen Plan konsequent auf den Platz bringen. Die Effizienz der Hausherren, dokumentiert durch die Treffer von Fabian Holzleitner, Martin Franz Fellhofer und Kilian Franz Scherfler, zeigt Feldkirchen, was nun wieder gelingen soll.

2. Klasse Süd-West: Mining/M. : Feldkirchen/M. - 3:2 (2:1)

  • 83
    Maximilian Schönhofer 3:2
  • 63
    Kilian Franz Scherfler 3:1
  • 34
    Martin Franz Fellhofer 2:1
  • 17
    Fabian Holzleitner 1:1
  • 12
    Maximilian Schönhofer 0:1