In der 1. Klasse Nord-Ost ließ ASKÖ Mauthausen dem TSU Wartberg/Aist beim 4:1 keine Chance. Ein Doppelschlag in den ersten Minuten stellte die Weichen, noch vor der Pause lag Mauthausen klar vorne. Nach dem Seitenwechsel sorgte ein Weitschuss von Volga Akan aus der Mittellinie für das Highlight des Abends, ehe Wartberg spät Ergebniskosmetik betrieb. Trainer Szabolcs Szegletes sprach von einer dominanten Vorstellung und einem Sieg ohne Zittern – und blickt nun selbstbewusst nach vorne.

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Mauthausen erwischte den perfekten Start und legte den Grundstein früh. Bereits in der 2. Minute netzte Marius Bogdan zum 1:0 ein, in der 7. Minute erhöhte der junge Kilian Leitner auf 2:0. Der frühe Vorsprung gab Sicherheit, der Plan ging auf. „Wir haben von Anfang an das Spiel dominiert und ich hatte nie das Gefühl, dass wir daheim Punkte verlieren“, sagte Szabolcs Szegletes. Er blieb bei der Einordnung deutlich: „Wir sind rausgekommen und haben schnell 2:0 geführt. Da bricht jede Mannschaft ein bisschen.“ Mauthausen blieb am Drücker und legte noch vor dem Pausenpfiff nach: Wieder war es Bogdan, der in Minute 40 zum 3:0 traf. Mit dieser klaren Führung im Rücken ging es in die Kabinen – Wartberg/Aist fand bis dahin kaum Mittel gegen die offensiv wie defensiv sehr aufmerksamen Hausherren.
Kaum war die zweite Hälfte angepfiffen, folgte der nächste Nadelstich: Volga Akan stellte in der 46. Minute auf 4:0. Der Treffer blieb nicht nur wegen des Zeitpunktes in Erinnerung. Szegletes schwärmte: „Das Tor aus der Mittellinie über den Tormann war wunderschön – das war der Knackpunkt für den Gegner.“ Auch Kilian Leitner hob der Coach besonders hervor: „Ich freue mich irrsinnig für ihn, das ist heuer sein erstes Tor in der Kampfmannschaft.“ Bei allem Vorwärtsdrang behielt Mauthausen die Kontrolle und ließ hinten wenig zu. Wartberg/Aist kam erst kurz vor Schluss auf die Anzeigetafel: In der 86. Minute traf Lukas Wolfinger zum 4:1-Endstand. Diskussionsstoff bot die Partie kaum. „Die Schiedsrichterleistung hat gepasst. In meinen Augen kein Fehler“, meinte Szegletes und unterstrich damit den insgesamt ruhigen, klaren Rahmen dieses Heimsiegs.
In der Analyse rückte der Trainer vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit in den Mittelpunkt. „Die Mannschaft pusht sich gegenseitig, nimmt die Zweikämpfe an – die Moral ist momentan sehr gut“, sagte Szegletes. „Wir sind acht Wochen ungeschlagen, das macht Freude.“ Den Unterschied gegen Wartberg/Aist fasste er simpel zusammen: „Wir waren schneller, bissiger, williger und haben unsere Chancen besser ausgenutzt.“ Vorne habe Mauthausen mit Marius Bogdan zudem einen Angreifer, „der seine Chancen macht“. In der Tabelle liegt Mauthausen nach Runde 23 im gesicherten Mittelfeld, während Wartberg/Aist knapp davor rangiert – der Trend der Gastgeber zeigt aber klar nach oben. Der Ausblick ist entsprechend mutig: Nächste Woche wartet Spitzenreiter Union Lasberg. „Es wird sicher schwierig“, so Szegletes, „aber wir wollen die Feier nicht zulassen und die Entscheidung im Titelkampf verschieben.“