Spielberichte

Spätes 2:2 in Pregarten: Schönau vergibt Sieg – „Uns fehlte die letzte Konsequenz“

SPG Pregarten 1b
TSU Schönau

In der 1. Klasse Nord-Ost trennte sich die SPG Pregarten 1b von Union Autohaus Aumayr Schönau mit 2:2. Schönau führte nach Standards durch Alexander Andorfer (11.) und Justin Joachim Himmelbauer (68.), doch Dominik Mayrwöger glich für Pregarten erst vor der Pause (31.) und dann in Minute 90+2 aus. Trainer Arnold Zangenfeind sprach von einem „bitteren Ausgleich“ und erklärte: „Uns fehlte vorne die letzte Konsequenz.“ Am Ende nahm Schönau den einen Punkt mit.

Sechs Weiß-Grüne Bälle auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Schönau legt vor, Pregarten antwortet – ein junges Duell mit hohem Tempo

Die Partie startete mit viel Laufarbeit und Mut auf beiden Seiten. „Es war ein Spiel mit vielen jungen Spielern auf beiden Seiten“, sagte Schönau-Trainer Arnold Zangenfeind und setzte damit den Rahmen fürs Geschehen. Früh stellte Schönau die Weichen: In Minute 11 traf Alexander Andorfer zum 0:1. Zangenfeind hob dabei einen klaren Schwerpunkt seines Teams hervor: „Beide Tore von uns kamen nach einem Freistoß. Das haben wir sehr gut gemacht.“ Pregarten ließ sich davon nicht beeindrucken und fand zurück ins Spiel. In der 31. Minute stellte Dominik Mayrwöger auf 1:1, womit zur Pause alles offen war. Das 1:1 zur Halbzeit spiegelte eine erste Hälfte wider, in der Schönau den effizienteren Start hatte, Pregarten aber zielstrebig antwortete und immer wieder Wege in die gefährlichen Zonen fand.

Kontrolle nach Pause, dann trifft Himmelbauer – Chancen aufs 1:3 bleiben ungenutzt

Aus der Kabine kam Schönau mit einer klaren Marschrichtung. „Wir hatten speziell nach der Pause das Spiel gut unter Kontrolle“, erklärte Zangenfeind. Die Gäste nutzten die Räume, die sich boten. „Wir hatten sehr viel Platz, der Gegner ist vor dem Tor aber gut besetzt“, ordnete der Coach ein. Der Lohn für die aktive Phase folgte in Minute 68, als Justin Joachim Himmelbauer nach einem weiteren ruhenden Ball das 1:2 markierte – erneut ein Standard, erneut konsequent ausgeführt. Danach boten sich Gelegenheiten, das Ding endgültig zuzumachen. „Wir hätten den Deckel draufmachen müssen, Chancen zum 0:2 und zum 1:3 waren da“, ärgerte sich Zangenfeind. Genau diese liegen gelassenen Möglichkeiten sollten dem Auswärtsteam am Ende auf die Füße fallen, weil die Partie trotz Überlegenheit in vielen Phasen weiter offen blieb.

Ausgleich in Nachspielzeit, nüchterne Einordnung und Blick nach vorne

Pregarten blieb dran – und schlug in der Nachspielzeit eiskalt zu: In Minute 90+2 drückte Dominik Mayrwöger den Ball zum 2:2 über die Linie. Für Schönau fühlte sich das Remis daher wie ein verpasster Sieg an. „Aufgrund des späten Ausgleichs ist es sehr bitter, aber wir nehmen den Punkt mit“, fasste Zangenfeind zusammen. Den Grund sah er klar: „Uns fehlte vorne die letzte Konsequenz.“ Positiv verbuchte der Coach die Entwicklung im Kader: „Unsere jungen Spieler gewöhnen sich Woche für Woche besser an Tempo und Körperlichkeit.“ Diskussionsthemen gab es keine: „Der Schiedsrichter hat seinen Job gemacht und war nicht im Mittelpunkt.“ In der Tabelle behauptet Schönau mit 45 Punkten Rang vier, Pregarten hält als Zehnter bei 25 Zählern. Für Schönau gilt im Saisonfinish: Die Standards funktionieren – jetzt soll auch die Chancenverwertung wieder schärfer werden.

1. Klasse Nord-Ost: SPG Pregarten 1b : TSU Schönau - 2:2 (1:1)

  • 92
    Dominik Mayrwöger 2:2
  • 68
    Justin Joachim Himmelbauer 1:2
  • 31
    Dominik Mayrwöger 1:1
  • 11
    Alexander Andorfer 0:1