Die Wimberger Sportunion Lasberg hat in der 25. Runde der 1. Klasse Nord-Ost bei Union Baumgartenberg mit 3:1 gewonnen. Dabei drehte Wimberger Sportunion Lasberg nach frühem Rückstand die Partie noch vor der Pause und brachte das Ergebnis über die Zeit. Trainer Franz Waldhör sprach von einem Weckruf durch das 0:1 und haderte trotz klarer Führung mit der verpassten Kür: Das vierte und fünfte Tor blieben aus – der Dreier war aus seiner Sicht dennoch nie in Gefahr.

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Baumgartenberg erwischte den besseren Start und lag durch Tobias Wansch in Minute 16 mit 1:0 voran. Franz Waldhör nahm diesen Moment als klare Zäsur wahr: "Wir sind sehr unkonzentriert ins Spiel gegangen, haben zu viele Chancen zugelassen und das 0:1 kassiert. Das war der Weckruf für uns." Seine Mannschaft schaltete spürbar höher. Andreas Stütz drehte die Partie mit einem Doppelpack binnen weniger Minuten – erst der Ausgleich zum 1:1 (31.), dann das 1:2 (38.). Kurz vor der Pause legte Johann Achhorner das 1:3 nach (45.), womit Lasberg das Spiel noch im ersten Durchgang komplett auf seine Seite zog. Nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste das aktivere Team, ließen hinten wenig zu und verpassten vorne die endgültige Entscheidung.
In seiner Analyse blieb Waldhör bei der Schlüsselstelle des Spiels: "Das 0:1 war der Weckruf. Ab da waren alle wach, alle da, der Fokus lag auf dem Spiel." Den Unterschied sah er in der Reaktion seines Teams: "Wir konnten nach dem 1:0 zusetzen, das Spiel in unsere Richtung lenken und haben mit unserer offensiven Stärke die Tore mehr oder weniger erzwungen. Defensiv haben wir dank unserem kompakten Block nichts anbrennen lassen." Ganz zufrieden war der Lasberg-Coach dennoch nicht. Er legte den Finger in die Wunde beim Abschluss: "Wir haben es verabsäumt, die Tore vier und fünf zu machen und den Sack endgültig zuzumachen. So kann immer etwas passieren." Im selben Atemzug hielt er aber fest: "In Summe war der Sieg nie gefährdet." Diese Mischung aus Selbstkritik und Zuversicht prägte seine Einordnung des Nachmittags.
Statt großer Nebengeräusche blieb es bei klaren Botschaften. Auf mögliche Streitpunkte angesprochen, winkte Waldhör ab: "Alles okay." Der Blick ging rasch wieder zum Wesentlichen – zur Effizienz in der Offensive und zur Stabilität hinten. Beides zahlte direkt auf das Ergebnis ein, das durch Stütz (31., 38.) und Achhorner (45.) zur Pause feststand und bis zum Schlusspfiff hielt. In der aktuellen Tabelle untermauert Lasberg mit 61 Punkten nach 25 Spielen die Führung, während Baumgartenberg mit 17 Zählern am anderen Ende zu kämpfen hat. Für Waldhör ist die Marschroute klar: an der Chancenverwertung arbeiten, den kompakten Block beibehalten und auf dieser Basis die gute Ausgangslage halten. "Wir haben es heute nicht gut zu Ende gespielt in den Situationen – daran müssen wir arbeiten", sagte er zum Abschluss.