Spielberichte

„Das nicht geschossene 2:0 war die verpasste Chance“ – Union Königswiesen bleibt nach 1:1 mit einem Punkt zurück

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U. Königswiesen
TSU Schönau

In der 1. Klasse Nord-Ost hat sich die Union Agora Königswiesen am Freitagabend von der Union Autohaus Aumayr Schönau mit einem 1:1-Unentschieden getrennt. Trainer Rudolf Buchinger erlebte eine „ausgeglichene“ Partie, sah aber einen Moment, der für ihn über allem stand: „Das nicht geschossene 2:0 war die verpasste Chance.“ Weil Königswiesen seine guten Phasen nicht lange genug halten konnte und Schönau vor allem nach der Pause dagegenhielt, blieb es bei der Punkteteilung.

Nahaufnahme auf die beine zweier Spieler

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay


Frühe Führung, aber der zweite Treffer fällt nicht

Königswiesen erwischte den besseren Einstieg und hatte damit gleich einen Beleg für jene Phase, die Rudolf Buchinger nach dem Spiel ausdrücklich hervorhob. „Die ersten zwanzig Minuten in jeder Halbzeit waren gut“, sagte der Trainer, und in der ersten Hälfte zeigte sich das früh auch am Spielstand. Yannic Haslinger brachte die Heimelf bereits in der 7. Minute mit 1:0 in Führung. Damit war die Partie zunächst auf Kurs für die Gastgeber, doch Buchinger machte nach dem Schlusspfiff vor allem an einer nicht genutzten Möglichkeit fest, warum sich seine Mannschaft nicht mehr erarbeiten konnte. „Das nicht geschossene 2:0 war die verpasste Chance“, sagte er. Statt nachzulegen, musste Königswiesen in der 23. Minute den Ausgleich hinnehmen, als Lukas Gaisrucker für Schönau zum 1:1 traf. Mit diesem Zwischenstand ging es dann auch in die Pause.

Ausgeglichenes Spiel mit gerechtem Remis

Danach entwickelte sich genau jenes Bild, das Buchinger mit einem einzigen Wort zusammenfasste: „Ausgeglichen.“ Der Trainer der Königswiesener wollte das Remis weder überhöhen noch kleinreden, sondern ordnete die Partie nüchtern ein. Gerade der zweite Durchgang war für ihn ein wichtiger Teil dieser Einschätzung. „Aufgrund der zweiten Halbzeit war es ein verdientes Unentschieden“, meinte Buchinger. Damit sprach er auch aus, dass seine Mannschaft zwar wieder gute Abschnitte hatte, diese aber nicht lange genug aufrechterhalten konnte, um das Spiel endgültig auf ihre Seite zu ziehen. Schönau blieb dran und hielt die Begegnung offen. Dass der Gegner unangenehm zu bespielen war, formulierte Buchinger ebenso knapp wie treffend: „Schönau war kampfstark.“ Genau diese Widerstandsfähigkeit der Gäste sorgte dafür, dass Königswiesen aus seiner Führung kein entscheidendes Polster machen konnte.

Gute Phasen reichen nicht über 90 Minuten

Die klarste Analyse lieferte Buchinger am Ende mit dem Hinweis auf die fehlende Konstanz. „Uns hat gefehlt, dass wir unsere spielerische Leistung über 90 Minuten durchziehen“, sagte der Trainer. Darin steckt die ganze Erklärung für diesen Abend: Die Union Königswiesen hatte Phasen, in denen die Mannschaft im Spiel war und auch den Ton angeben konnte, doch diese Abschnitte waren zu kurz, um aus einem ordentlichen Auftritt einen Heimsieg zu machen. Einen Punkt, über den aus seiner Sicht ebenfalls gesprochen werden konnte, sprach Buchinger noch an. „Es gab in der zweiten Halbzeit eine nicht gegebene Elfmetersituation für Königswiesen“, sagte er. Mehr machte er daraus aber nicht. So bleibt nach Runde acht ein 1:1, das zu seiner Einordnung passt: guter Beginn, eine verpasste Chance auf das 2:0 und am Ende ein Ergebnis, mit dem beide Seiten leben mussten.

1. Klasse Nord-Ost: Königswiesen : TSU Schönau - 1:1 (1:1)

  • 23
    Lukas Gaisrucker 1:1
  • 7
    Yannic Haslinger 1:0