Spielberichte

„Wir mussten Geduld haben“ – ASKÖ Mauthausen zieht in Ried/Riedmark nach der Pause klar davon

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Union Ried/Riedmark
ASKÖ Mauthausen

In der 1. Klasse Nord-Ost hat die Union Ried/Riedmark das Derby gegen die ASKÖ Mauthausen mit 0:4 verloren. Für Trainer Szabolcs Szegletes lag der Schlüssel in der Geduld seiner Mannschaft. Die Gäste blieben nach ausgeglichener Anfangsphase ruhig, standen laut ihrem Coach defensiv stabil und zogen nach einer knappen Pausenführung in der zweiten Hälfte klar davon.

Nahaufnahme Fußballschuhe und blaue Stutzen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Ausgeglichen begonnen, dann immer stabiler

Zu Beginn entwickelte sich nach der Schilderung von Szegletes eine offene Partie. „Am Anfang ist es hin und her gegangen“, sagte der Mauthausen-Trainer. Ried kam früh zu einer großen Möglichkeit, auf der anderen Seite hatten auch die Gäste schon nach zwei Minuten ihre Chance, doch zunächst blieb es beim 0:0. Genau auf diese Phase hatte sich Mauthausen eingestellt. „Wir haben vor dem Spiel gesagt, dass wir geduldig bleiben und unser Spiel spielen. Dass wir Tore machen können, wussten wir“, so Szegletes. Auf dem kleinen Platz seien die Räume eng gewesen, umso wichtiger sei es gewesen, nicht hektisch zu werden. Aus seiner Sicht gelang das seiner Mannschaft zunehmend besser, weil sie hinten ordentlich stand, kaum etwas zuließ und auch spielerisch mehr und mehr die klarere Linie fand.


Eigentor bringt Führung, 2:0 kippt Partie

Nach 25 Minuten bekam Mauthausen genau jenen Vorteil, auf den der Trainer gesetzt hatte. Nach einem Vorstoß von Pascal Haller sprang der Ball über Gerald Haider zum 0:1 ins eigene Netz, mit diesem Vorsprung gingen die Gäste auch in die Pause. Szegletes ordnete die Szene so ein: „Pascal Haller ist gut durchgekommen. Wenn da nicht der Gegner dran ist, ist Marius Bogdan dahinter und kann treffen.“ Noch wichtiger war für ihn aber, was kurz nach dem Seitenwechsel passierte. Noah Jöbstl erhöhte in der 53. Minute auf 0:2, nachdem Ried laut Szegletes einen großen Fehler gemacht hatte. „Das 2:0 war sehr wichtig. Das war der Punkt, wo der Gegner zusammengebrochen ist“, sagte er. In der Schlussphase legten Kilian Leitner in der 81. Minute und Marius Bogdan in der 90. Minute noch nach, weil Mauthausen weiter nach vorne spielte und die Partie konsequent fertigspielte.

Richtige Antwort nach zwei Niederlagen

Für die ASKÖ Mauthausen war der klare Auswärtssieg auch deshalb wichtig, weil die Mannschaft zuletzt zweimal in Folge verloren hatte. „Wenn du zweimal hintereinander verlierst und dann kommt ein Derby, ist es immer schwierig, wieder aufzustehen und zu punkten. Das haben wir heute geschafft“, sagte Szegletes. Besonders gefiel ihm die Haltung seiner Elf: „Die Einstellung von der Mannschaft war top.“ Dazu kam aus seiner Sicht die spielerische Linie. Die Gäste seien schnell nach vorne gekommen, hätten Tempo ins Spiel gebracht und seien insgesamt die bessere Mannschaft gewesen. Gleichzeitig fand der Trainer auch anerkennende Worte für den Gegner, den er als „gute, stabile Mannschaft“ bezeichnete. Auch mit Schiedsrichter Luckeneder war er zufrieden: „Er war sehr ruhig und hat das Spiel gut in der Hand gehabt.“ Unter dem Strich war das 4:0 für den Tabellendritten aus Mauthausen die passende Antwort auf die jüngsten Rückschläge, während die Union Ried als Zehnter laut Szegletes noch genug Punkte holen wird.

1. Klasse Nord-Ost: Union Ried/Riedmark : Mauthausen - 0:4 (0:1)

  • 90
    Marius Bogdan 0:4
  • 81
    Kilian Leitner 0:3
  • 53
    Noah Jöbstl 0:2
  • 25
    Eigentor durch Gerald Haider 0:1