1. Klasse Nord-West

SV Waizenkirchen steigert Leistung und beendet Hinrunde auf Platz acht

Der SV Guschlbauer Waizenkirchen steht derzeit auf Rang acht in der 1. Klasse Nord-West. Trainer Roland Ulrich äußerte sich zu den Leistungen und Ergebnissen der Herbstsaison und zog eine erste Bilanz. Außerdem sprach er über die Ziele für die Rückrunde, die aktuelle Wintervorbereitung sowie die personelle Lage im Team. Ulrich betonte die Bedeutung von Kontinuität, Einsatzbereitschaft und die Stärkung der Mannschaft, um in der Rückrunde konstantere Ergebnisse zu erzielen.

  

Aufholjagd gelingt nach schwachem Start


In der Hinrunde konnte der SVW nach einem schwachen Start nur zwei Punkte aus den ersten vier Begegnungen holen. Anschließend zeigte das Team jedoch eine klare Leistungssteigerung. So gelang es bis zur Winterpause immerhin, 20 Zähler zu ergattern und sich damit auf Rang acht der Tabelle zu verbessern.

„Die Herbstsaison war insgesamt durchwachsen“, erklärt der Coach. „Wir hatten einige richtig gute Leistungen, in denen die Mannschaft gezeigt hat, was sie kann, aber es gab auch Spiele, in denen uns einfach das nötige Quäntchen Glück gefehlt hat. Insgesamt bin ich mit der Ausbeute nicht ganz zufrieden, aber das gehört zu einer langen Saison dazu – solche Phasen erlebt jeder Verein. Für die Rückrunde wollen wir definitiv einen Schritt nach vorne machen. Unser Ziel ist es, konstantere Leistungen zu zeigen und die Mannschaft noch besser aufzustellen. Sollte es noch einmal ähnlich laufen wie im Herbst, ist das zwar nicht ideal, aber auch verkraftbar“, äußerte sich Ulrich.

Junge Talente und Neuzugänge


Trainer Ulrich geht mit einem leicht veränderten Kader in die Rückrunde. Zugänge sind unter anderem Bernd Haderer von den Gunskirchner Juniors, Krisztian Kuti, zuletzt beim SC Marchtrenk, sowie Andras Perevuznik aus Deutschland. Der Coach setzt auf die frischen Impulse und das Potenzial seines jungen Teams. Zum Auftakt der Rückrunde wartet ein Auswärtsmatch beim Tabellenletzten in Raab – eine gute Gelegenheit, einen starken Start hinzulegen und die neuen Spieler zu integrieren.

„Wir haben in der Wintertransferphase personell ein paar kleine Änderungen vorgenommen, um das Team etwas zu stabilisieren. Der Kader ist jung, talentiert und hungrig, und ich bin zuversichtlich, dass wir das Potenzial nutzen können. Außerdem steht nächste Woche unser viertägiges Trainingslager in Ungarn an. Das wird eine wichtige Gelegenheit, um die Mannschaft noch enger zusammenzubringen, neue taktische Elemente einzuüben und die Spieler optimal auf die Rückrunde vorzubereiten. Ich freue mich schon auf die intensive Trainingswoche, denn solche Maßnahmen sind entscheidend, um langfristig erfolgreich zu sein“, so der Trainer.