Spielberichte

FC Stern Bau Münzkirchen, Co-Trainer, Klaus Grüneis: "Wir haben von Beginn an dominiert – die nächste Runde geht an uns"

SV Waizenkirchen
FC Münzkirchen

In der 1. Klasse Nord-West setzte sich der Gast im Duell zwischen SV Guschlbauer Waizenkirchen und FC Stern Bau Münzkirchen mit 2:0 durch. Für Klaus Grüneis, Co-Trainer des FC Stern Bau Münzkirchen, war es ein Auftritt, der die Mannschaft von Headcoach Grabl in vielen Phasen bestätigte: "Aus meiner Sicht war der Sieg komplett verdient. Das Resultat war dem SV Guschlbauer Waizenkirchen sogar eher schmeichelhaft." Zugleich blickte er nach vorne und betonte die aktuelle Ausgangslage: "Aktuell sind wir sehr gut aufgestellt und verletzungsfrei. Unsere Mannschaft zieht voll mit." Stimmung, Selbstvertrauen und Konkurrenzdruck innerhalb des Kaders – viele junge Spieler "drängen von unten nach oben" – prägen derzeit das Bild in Münzkirchen.

Mehrere Spieler auf dem Platz - ein Betreuer trägt eine Eisbox

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Ballkontrolle von Beginn an

Grüneis beschrieb einen Auftritt, der von Dominanz im eigenen Ballbesitz geprägt war. "Unser Ballbesitzanteil war bei weitem höher. Wir haben von Beginn an das Spiel dominiert, den Ball gut zirkulieren lassen, viele Zweikämpfe gewonnen und Waizenkirchen kaum Räume zur Entfaltung gegeben – wir hatten das Geschehen von Anfang an klar in der Hand." Daraus resultierte ein spürbares Chancenplus: "Aus Münzkirchner Sicht hatten wir einige klare Torchancen und noch zwei, drei Möglichkeiten. Wenn wir die Angriffe sauber zu Ende spielen und im Abschluss konsequenter sind, kann der Sieg noch höher ausfallen." Die Einwechselspieler brachten den erhofften frischen Wind im Offensivspiel. Von Waizenkirchner Seite registrierte er "in der Schlussphase einen Distanzschuss an die Querlatte", ansonsten sei "offensiv eher wenig zu sehen" gewesen.

Standards als Waffe, Abwehr als Anker

Eine Münzkirchner Stärke, die erneut sichtbar wurde, ortete der Co-Trainer bei ruhenden Bällen und in der Luft. "Bei den Standards sind wir mit unseren großen, kopfballstarken Innenverteidigern und Stürmern immer gefährlich – da kann jederzeit ein Tor entstehen. Defensiv lässt unsere bärenstarke Abwehr kaum etwas zu, Luftzweikämpfe gehen nahezu zu 100 Prozent auf Münzkirchner Seite." Taktische Korrekturen zur Pause brauchte es nicht: "Taktisch gibt es bei uns in der Halbzeit derzeit wenig Anlass zu Umstellungen." Auch die Platzverhältnisse im Frühling waren ein Faktor – bei solchen Bedingungen steht Technik naturgemäß nicht im Vordergrund.

Elfmeter, Doppeltorschütze und der Blick nach vorne

Für Diskussionsstoff sorgten zwei Szenen im Strafraum. Der erste Elfmeterpfiff war für Grüneis unstrittig: "Das Foul, das zum Elfmeter geführt hat, war glasklar – das hat man bis auf die Tribüne gehört, weil der Spieler klar getroffen wurde." Der Gefoulte habe die Aktion unbedingt fortsetzen wollen: "Er hat noch versucht, den Ball zu erreichen; nur Felix Lauß, ein junges, aufstrebendes Münzkirchner Talent, hat eben versucht, den Ball noch zu erreichen und die Torchance zu Ende zu spielen, anstatt sich fallen zu lassen und einen Elferpfiff unvermeidbar zu machen." Später habe es aus seiner Sicht eine weitere strittige Szene gegeben: "Bei der zweiten Aktion, bei einem Zweikampf an Tobias Maier, wäre durchaus ein zweiter Strafstoß zu verhängen gewesen." Sportlich prägte Doppeltorschütze Marco Hochholzer den Nachmittag – seine beiden Treffer stellten auf 2:0. Den Schwung will Münzkirchen in die nächste Aufgabe mitnehmen: "Die nächste Partie am Wochenende wird ganz sicher schwierig. Trotzdem gehe ich davon aus, dass unsere Mannschaft stark genug ist und den Biss und Willen hat, jedes Spiel für sich zu entscheiden."

1. Klasse Nord-West: Waizenk. : FC Münzkirchen - 0:2 (0:1)

  • 77
    Marco Hochholzer 0:2
  • 38
    Marco Hochholzer 0:1