Im Duell von UFC Haibach ob der Donau gegen ATSV Handyshop.at Schärding in der 1. Klasse Nord-West zeichnete Trainer Markus Hinterleitner das Bild einer kraftraubenden, reifen Vorstellung seiner Mannschaft. Haibach verteidigte kompakt, setzte klug Nadelstiche und überzeugte mit mannschaftlicher Geschlossenheit – trotz zahlreicher verletzungs- und ausfallbedingter Umstellungen. „Großes Lob an die ganze Mannschaft – ich bin richtig stolz auf die Jungs“, so Hinterleitner.

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Der Ton war von Beginn an gesetzt: kampfbetont mit Chancen auf beiden Seiten. Früh gingen die Gäste in Front – in der 3. Minute traf Michael Angleitner zum 1:0 für Schärding. Haibach antwortete prompt: In Minute 9 glich Tobias Rathmayr zum 1:1 aus, und mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Pause. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie körperlich und eng, ehe die Gastgeber das Momentum auf ihre Seite zogen: In der 66. Minute stellte Sebastian Kaltseis mit einem platzierten Abschluss auf 2:1. Zuvor hatten sich die Haibacher, wie Hinterleitner betonte, zwei, drei gute Möglichkeiten erarbeitet – sinnbildlich für die Hartnäckigkeit, mit der die Heimelf das Spiel drehte.
Optisch hatte Schärding längere Phasen am Ball, doch Haibach arbeitete defensiv äußerst diszipliniert: kompaktes Zentrum, enge Staffelungen und schnörkellose Ausspielungen nach Ballgewinnen. Aus diesem Mix aus Ordnung gegen den Ball und Zielstrebigkeit nach Balleroberungen entstanden die zwingenden Szenen – letztlich die Grundlage für den Heimsieg.
Ruhende Bälle setzten diesmal keine prägenden Akzente. Haibach stand bei gegnerischen Standards stabil und ließ trotz der physischen Präsenz der Schärdinger wenig zu. In seiner Einzelkritik hob Hinterleitner bei den Gästen die Nummer 7 hervor; bei Haibach überzeugten mehrere Akteure, darunter Andreas Augdoppler. Ungeachtet der angespannten Personalsituation bleibt der Tenor eindeutig: Diese kampfbetonte, taktisch saubere Linie will Haibach beibehalten – sie führt das Team an sein Maximum.