Der 1. Klasse Nord-West-Kracher in St. Agatha endete mit einem 2:0 des UFC St. Agatha gegen den FC Stern Bau Münzkirchen. Andreas Ferihumer traf früh, Joachim Rotter legte kurz vor der Pause nach – danach brachte St. Agatha den Vorsprung solide heim. Obmann Christian Weinbauer ordnete ein: "Entscheidend war, dass wir sehr früh ein Tor geschossen haben – und kurz vor der Pause nachgelegt." Ein Sieg, der im Abstiegskampf spürbar Luft verschafft und dem Selbstvertrauen guttut, auch weil der Gegner als frischgebackener Meister anreiste.

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St. Agatha erwischte den perfekten Beginn. "Wir hatten gleich in den ersten Minuten Chancen und schon nach drei Minuten das 1:0", schilderte Obmann Christian Weinbauer den Auftakt. Der frühe Treffer von Andreas Ferihumer (3.) gab Sicherheit, die Hausherren blieben dran und suchten weiter den Weg nach vorne. Kurz vor dem Seitenwechsel setzten sie den nächsten Stich: In Minute 44 stellte Joachim Rotter auf 2:0, exakt zu jenem Zeitpunkt, der Spiele gerne kippen lässt. "Diese Momente sind in solchen Partien sehr hilfreich", betonte Weinbauer. Mit dem beruhigenden Polster ging es in die Kabinen, der Halbzeitstand von 2:0 passte zum Verlauf, denn St. Agatha hatte in dieser Phase mehr vom Spiel und nutzte die Schlüsselszenen eiskalt.
Im zweiten Durchgang kam Münzkirchen wacher aus der Kabine. "Nach der Pause ist Münzkirchen stärker aufgetreten, ein bisschen umgestellt", so Weinbauer. Der frischgebackene Meister erhöhte den Druck, ohne jedoch entscheidend durchzukommen. St. Agatha verteidigte kompakt und blieb in den Zweikämpfen präsent. "Wir haben trotzdem einigermaßen gut verteidigt und konnten das Spiel mit einem 2:0 über die Runden bringen", erklärte der Obmann. Auch die Rahmenbedingungen passten: "Die Schiedsrichterleistung war in Ordnung. Strittige Szenen hat es heute nicht gegeben." So blieb es trotz der offensiveren Gäste beim Pausenergebnis. St. Agatha hielt dem Anrennen stand, arbeitete sauber gegen den Ball und ließ hinten wenig zu – ein reifer Auftritt, der unter dem Strich drei verdiente Punkte einbrachte.
Die Themen des Tages fasste Weinbauer klar zusammen: "Unsere größte Stärke war der Kampfgeist und der Zusammenhalt." Gleichzeitig verschwieg er die Lage nicht: "Die Verunsicherung aus den letzten Wochen ist zu spüren, und dass es gegen den Abstieg geht, macht es nicht leichter. Aber der Einsatz war heute da." Zum Gegner fand er respektvolle Worte: "Gott sei Dank ist Münzkirchen heute schon als Meister zu uns gekommen. Aber man sieht, dass es eine sehr gute Mannschaft ist, die verdient Meister geworden ist." Laut Tabelle führt Münzkirchen mit 56 Punkten souverän, St. Agatha hält bei 27 Zählern und arbeitet weiter am Klassenerhalt. Der Blick geht nach vorne: "Wir freuen uns über die drei wichtigen Punkte und hoffen, dass uns das im Kampf gegen den Abstieg weiterhilft. Wir werden sehen, was die letzten vier Runden bringen."