Spielberichte

Jäger eröffnet, Jandera vollendet: Wesenufer ringt Münzkirchen 2:1 nieder

Union Wesenufer
FC Münzkirchen

In der 1. Klasse Nord-West setzte sich Union Wesenufer im Heimspiel gegen FC Stern Bau Münzkirchen mit 2:1 durch. Nach früher Führung und dem Ausgleich vor der Pause brauchte es viel Geduld – der entscheidende Treffer fiel erst spät. Trainer Nikolaus Weissenböck sprach von einer „zweiten Luft“ ab Minute 70 und lobte den Willen seiner Mannschaft. Genau dieser Kampfgeist machte am Ende den Unterschied gegen den klaren Ligaprimus und brachte drei enorm wichtige Punkte für Wesenufer.

Torwart in Scharz und Neonorange legt sich den Ball für einen Abstoß zurecht

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Früher Schwung, Ausgleich vor der Pause – ein offenes Spiel nimmt Fahrt auf

Wesenufer legte los wie aus der Pistole geschossen und hatte in den ersten Minuten mehr vom Spiel. „Es war ein sehr intensives Spiel von der ersten Minute weg. Wir waren am Anfang sehr dominant, hatten gleich mehrere Chancen und machen das 1:0“, schilderte Coach Nikolaus Weissenböck. In Minute 7 war es so weit: Christoph Jäger traf zur Führung. Dem Tor war laut Weissenböck eine starke Aktion über rechts vorausgegangen: Dugaxhin „Dugi“ Zeka setzte sich durch und legte quer, Jäger vollendete in der Mitte. Münzkirchen blieb allerdings ruhig und lauerte auf seine Momente. Kurz vor der Pause klingelte es auf der anderen Seite: In der 41. Minute stellte Manuel Feldbauer auf 1:1. Mit diesem Remis ging es in die Kabinen, das Spiel war komplett offen und versprach eine intensive zweite Hälfte.

Nach Münzkirchens Druckphase kommt Wesenufers „zweite Luft“ – Jandera entscheidet spät

Nach Wiederanpfiff kippten die Spielanteile zunächst in Richtung Münzkirchen. „Münzkirchen ist zwischen der 50. und 70. Minute besser ins Spiel gekommen“, so Weissenböck. Wesenufer hielt dagegen, fand aber erst um die 70. Minute wieder richtig Zugriff. „Da haben wir die zweite Luft bekommen. Christoph Jäger ist noch einmal richtig aktiv und laut geworden. Da hat man gemerkt, da geht ein Ruck durch die Mannschaft. Wir wollten das unbedingt gewinnen“, erklärte der Trainer. Die Gastgeber blieben am Drücker und suchten konsequent den Weg nach vorne. In der 87. Minute fiel der Lohn: Rostislav Jandera zog von links nach innen und schob überlegt mit rechts ins lange Eck – das 2:1. „Zum Schluss haben wir verdient das 2:1 gemacht“, fasste Weissenböck die entscheidende Szene zusammen.

Kampfgeist als Schlüssel, Respekt vor dem Meister – und ein klarer Auftrag für die letzten Runden

Aus Trainersicht lag der Unterschied an diesem Tag in der Haltung seiner Mannschaft. „Sehr gut funktioniert haben der Kampfgeist, die Einstellung und die Motivation – das Miteinander war sehr positiv“, betonte Weissenböck. Gleichzeitig sieht er Arbeitspunkte: „Luft nach oben haben wir beim Spielaufbau. Wir müssen die Bälle von hinten sauberer zum eigenen Mann bringen und kompakter nachschieben.“ Den Gegner würdigte er mit klaren Worten: „Münzkirchen ist eine sehr starke Mannschaft. Die haben 59 Punkte, sind schon länger Meister. Sehr kombinationssicher von hinten, hinten konsequent, vorne gute Stürmer.“ Auch zur Leitung hatte er nur Lob: „Die Schiedsrichterleistung war voll in Ordnung.“ Der Blick geht nun nach vorne – mit einem klaren Ziel. „Wir sind jetzt total motiviert. Zwei Runden sind noch, da wollen wir sechs Punkte holen. Theoretisch haben wir noch die Möglichkeit, nicht abzusteigen“, sagt Weissenböck. Mit nun 24 Punkten aus 24 Runden und dem späten Heimsieg gegen den Tabellenführer hat Wesenufer die Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt am Leben gehalten.

1. Klasse Nord-West: Wesenufer : FC Münzkirchen - 2:1 (1:1)

  • 87
    Rostislav Jandera 2:1
  • 41
    Manuel Feldbauer 1:1
  • 7
    Christoph Jäger 1:0