Spielberichte

„Das 2:0 hat Erleichterung gebracht“ – Weinbauer freut sich über St. Agathas 2:1

UFC St. Agatha
TSV St. Marienkirchen

Im Kampf um Punkte der 1. Klasse Nord-West setzte sich der UFC St. Agatha zu Hause mit 2:1 gegen den TSV St. Marienkirchen/Schärding durch. Nach einem starken Start der Gäste übernahm Agatha zunehmend das Kommando, traf vor der Pause durch Mathias Altenhofer und legte nach Seitenwechsel durch Oliver Dieplinger nach. Der späte Anschluss von Dominik Wimmeder änderte nichts mehr am verdienten Heimsieg – „Zusammenhalt und Siegeswille“ gaben laut Obmann Christian Weinbauer den Ausschlag.

Nahaufnahme Flutlichtmast

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Früher Gäste-Schwung, dann übernimmt Agatha – der Weg zur Pausenführung

Die ersten Minuten gehörten tatsächlich den Gästen aus St. Marienkirchen. Das bestätigte auch Agathas Obmann Christian Weinbauer im Gespräch: „In den ersten Minuten hatte St. Marienkirchen einige gute Chancen.“ Seine Mannschaft fand aber rasch Antworten, bekam Zugriff und drehte das Spielgeschehen Schritt für Schritt in die eigene Richtung. „Danach sind wir immer besser ins Spiel gekommen und haben schließlich das Kommando übernommen. Wir hatten zahlreiche Möglichkeiten und haben sie auch genutzt“, so Weinbauer. In Minute 20 zahlte sich der Druck aus: Mathias Altenhofer traf aus rund 16 Metern ins lange Eck zur 1:0-Führung. Mit dieser verdienten Führung im Rücken kontrollierte Agatha den Rest der ersten Hälfte, die Gäste kamen kaum noch zu gefährlichen Aktionen – zur Pause stand es 1:0.

Dieplinger erhöht aus spitzem Winkel, später Anschluss – Agatha behält die Nerven

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Agatha das aktivere Team. „Wir sind mit Schwung aus der Kabine gekommen“, sagte Weinbauer und beschrieb das 2:0 als kleine Befreiung: „Das 2:0 hat Erleichterung gebracht.“ Der Treffer fiel in der 64. Minute – und er war obendrein sehenswert: Oliver Dieplinger netzte laut Weinbauer „aus enorm spitzem Winkel“ ein. Danach warf St. Marienkirchen noch einmal alles nach vorne. „Nach dem 0:2 haben sie versucht, mehr zu riskieren“, so der Obmann. In der Schlussphase gelang den Gästen der Anschluss: Dominik Wimmeder stellte in der 90. Minute auf 2:1. Laut Weinbauer fiel das Tor „durch einen Elfmeter, vielleicht ein bisschen unglücklich“, doch am Ende blieb es beim verdienten Heimsieg. „Einzelne Entscheidungen kann man immer diskutieren, aber nichts war heute entscheidend“, ordnete er ruhig ein.

„Zusammenhalt und Siegeswille“ – Einordnung, Gegnerblick und Ausblick

Den Schlüssel zum Dreier sah Weinbauer vor allem im Zusammenhalt der Mannschaft: „Der Zusammenhalt und der Siegeswille haben heute besonders gut funktioniert. Die Mannschaft hält derzeit zusammen.“ Diese Geschlossenheit war im Verlauf klar zu spüren, weil Agatha nach anfänglichem Druck der Gäste nicht nervös wurde, sondern geduldig und zielstrebig arbeitete. Zum Gegner fand Weinbauer klare Worte: „In der ersten Halbzeit war St. Marienkirchen nur ganz am Anfang gut im Spiel, danach kam sehr wenig. Nach dem 0:2 haben sie es noch einmal probiert, aber es war an diesem Tag nicht ausreichend.“ Mit dem Sieg hält St. Agatha nun bei 31 Punkten und rangiert im gesicherten Mittelfeld, während St. Marienkirchen mit 25 Zählern weiter nachlegen muss. Für Agatha geht es nun darum, diesen Spirit in die nächsten Wochen mitzunehmen – oder, wie es Weinbauer zusammenfasst: „Wir haben gekämpft und uns belohnt.“

1. Klasse Nord-West: St. Agatha : TSV St. Marienkirchen - 2:1 (1:0)

  • 90
    Dominik Wimmeder 2:1
  • 64
    Oliver Dieplinger 2:0
  • 20
    Mathias Altenhofer 1:0