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„Das zweite Jahr wird nicht leichter“ – UFC St. Agatha peilt nach solider erster Saison wieder den Klassenerhalt an

UFC St. Agatha

In der 1. Klasse Nord-West zieht UFC St. Agatha mit Rang zehn und 32 Punkten eine positive Bilanz. Sportlicher Leiter Kurt Würzl spricht nach dem ersten Jahr in der Liga von einem erreichten Ziel und schaut zugleich vorsichtig nach vorne. „Das zweite Jahr wird nicht leichter werden“, sagt er. Gerade weil die Liga so eng ist, will der Verein mit Ruhe, Eigenbauspielern und einem neuen Trainerteam den nächsten Klassenerhalt anpeilen.

Nahaufnahme iener weißen Markierungslinie auf Fußballrasen

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Klassenerhalt erreicht, Schwankungen gut abgefangen

Die wichtigste Aussage aus St. Agatha ist klar: Das große Saisonziel wurde erfüllt. „Unser Ziel, Klassenerhalt, wurde erreicht“, sagt Kurt Würzl und legt dabei Wert auf einen Punkt, der aus seiner Sicht viel über die Saison aussagt: „Wir waren nicht ein einziges Mal auf einem Abstiegsplatz.“ Gerade in einer Liga, in der sich die Mannschaften eng beieinander bewegen, ist das ein starkes Argument für eine insgesamt stabile Saison. Der Verlauf in der Tabelle unterstreicht das zusätzlich. Nach Rang 13 zum Auftakt ging es bis auf Platz 6 nach oben, später rutschte die Mannschaft auch wieder auf Rang 11 zurück, ehe am Ende Platz zehn stand. Für Würzl passt das zur Saison: „Wenn es eng wurde, konnten wir uns zur richtigen Zeit steigern.“ Genau das habe laut dem sportlichen Leiter den Unterschied ausgemacht.

Rückrunde und Heimauftritte gaben der Saison ein gutes Gesicht

Dass der UFC St. Agatha am Ende mit dem zehnten Platz „ganz gut leben“ kann, begründet Würzl nicht nur mit dem erreichten Klassenerhalt, sondern auch mit Zahlen, die in der Rückschau durchaus für sich sprechen. „Mit Rang zehn können wir im ersten Jahr in der ersten Klasse ganz gut leben“, sagt er. Dazu kamen 19 Punkte in der Rückrunde und Rang drei in der Heimtabelle. „Das kann sich sehen lassen“, so Würzl. Auch die letzten Wochen der Saison passten zu dieser Einschätzung. Ein 2:0 gegen Meister FC Münzkirchen, ein 2:2 gegen Neukirchen/Walde, ein 2:1 gegen TSV St. Marienkirchen und ein 0:0 gegen UFC Haibach sorgten dafür, dass sich die Mannschaft vor dem Saisonende weiter Luft verschaffte. Dass zum Abschluss noch ein 1:3 gegen Sigharting/Andorf 1b stand, änderte am Gesamteindruck aus Sicht der Verantwortlichen wenig.

Im Kader bleibt es ruhig, auf der Trainerbank gibt es Veränderungen

Während der Blick auf die abgelaufene Saison positiv ausfällt, geht St. Agatha personell mit einer klaren Linie in den Sommer. „Stand heute hat kein Spieler unseren Verein verlassen“, sagt Würzl. Auch bei möglichen Neuzugängen bleibt der sportliche Leiter bewusst zurückhaltend. Es gebe Gespräche, „es ist bis jetzt aber noch nichts in trockenen Tüchern“. Das heißt: Der Spielerkader soll großteils zusammenbleiben. Mehr Bewegung gibt es im Trainerbereich. Der bisherige Trainer Horst Paschinger beendet seine Trainerkarriere, gleichzeitig übernimmt der neue Cheftrainer Tobias Baumgartner aus Peuerbach die Kampfmannschaft. Würzl beschreibt ihn so: „Er bringt viel Motivation und Leidenschaft mit. Es freut uns sehr, so einen jungen, engagierten Trainer gefunden zu haben, der den Weg mit uns weiterführen will.“ In der Reserve übernimmt mit Michael Weißenböck ein Mann aus den eigenen Reihen. Auch das passt zur Linie des Vereins. Positiv aus Sicht der Vorbereitung: „Stand heute haben wir keine verletzten Spieler.“

Eigene Talente bleiben der Kern, das Ziel bleibt bewusst bescheiden

Dass der UFC St. Agatha nicht in großen Schlagzeilen denkt, sondern lieber in klaren Schritten arbeitet, wird auch beim Ausblick deutlich. Würzl formuliert das Ziel ohne Umschweife: „Das Ziel für die kommende Saison ist erneut der Klassenerhalt.“ Viel mehr will man daraus nicht machen, weil im Verein jeder weiß, dass die Aufgabe eher schwieriger als leichter wird. „Die Liga ist extrem ausgeglichen. Kleinigkeiten werden wieder über Sieg oder Niederlage entscheiden“, sagt der sportliche Leiter. Deshalb setzt St. Agatha weiter auf Verlässlichkeit im Kader und auf den eigenen Nachwuchs. Besonders hebt Würzl Tormann Daniel Gahleitner hervor, der „Woche für Woche hervorragende Leistungen abgeliefert hat“. Dazu kommen die jungen Spieler aus dem Verein, auf die man „sehr stolz sein“ könne. Genau diese Mischung soll auch im zweiten Jahr tragen. Würzl kündigt an: „Wir werden wieder unsere Hausaufgaben machen, um topfit in die Saison starten zu können.“