1. Klasse Nord

SV Gramastetten kämpft nach schwankender Hinrunde um Klassenerhalt

Zur Winterpause steht der SV Gramastetten auf dem 14. Tabellenrang der 1. Klasse Nord. Sportchef Lukas Wiesmayr zog eine gemischte Bilanz über die bisherigen Leistungen und Ergebnisse der Hinrunde. Vor allem fehlende Konstanz machte der Mannschaft zu schaffen. Für die Rückrunde ist das Ziel klar definiert: der Klassenerhalt. Auch die laufende Wintervorbereitung sowie die personelle Situation im Kader spielen dabei eine wichtige Rolle für den weiteren Saisonverlauf.

 

 

Nach gutem Auftakt ans Tabellenende


Trainer Johann Kramml und seine Mannschaft starteten mit sieben Punkten aus den ersten drei Pflichtspielen sehr gut in die Saison 2025/26. Danach folgten jedoch schwankende Leistungen und mehrere enttäuschende Ergebnisse, sodass das Team bis zur Winterpause nur noch vier weitere Punkte holen konnte. Damit hält die Mannschaft aktuell bei elf Zählern und liegt auf dem letzten Tabellenplatz. Allerdings ist die Tabelle sehr eng, weshalb im Kampf um den Klassenerhalt weiterhin alles möglich ist.

„Die Hinrunde ist ehrlich gesagt nicht ganz so verlaufen, wie wir uns das vor der Saison vorgestellt haben. Wir sind eigentlich gut gestartet und haben gesehen, dass die Mannschaft durchaus das Potenzial hat, in dieser Liga mitzuhalten. Danach haben uns allerdings immer wieder Verletzungssorgen getroffen, wodurch wir nur selten mit der gleichen Formation spielen konnten. Das hat sich natürlich auch auf die Ergebnisse ausgewirkt und uns etwas zurückgeworfen. Für die Rückrunde ist die Zielsetzung deshalb klar: Wir wollen wieder so gut wie möglich starten und von Beginn an Punkte sammeln. Der Klassenerhalt steht ganz klar im Fokus, und dafür werden wir alles investieren. Wenn wir als Team geschlossen auftreten und möglichst verletzungsfrei bleiben, bin ich überzeugt, dass wir unsere Chancen haben“, so Wiesmayr.

Schwieriger Auftakt


Zum Auftakt der Rückrunde geht es für die Gramastettener im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Niederwaldkirchen darum, möglichst gut in die zweite Saisonhälfte zu starten. Die Mannschaft will von Beginn an Schwung aufnehmen und wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln. Die Aufgabe wird zwar alles andere als einfach, dennoch bieten sich durchaus Chancen, mit einer guten Leistung positiv in die Rückrunde zu starten.

„Auch personell hat sich etwas getan im Winter. Mit Michal Kubec konnten wir einen tschechischen Flügelspieler verpflichten, der uns mit seiner Geschwindigkeit und Dynamik sicher weiterhelfen kann. Generell versuchen wir, den Konkurrenzkampf im Kader hochzuhalten und der Mannschaft zusätzliche Optionen zu geben. Auf Seiten der Abgänge mussten wir Jonas Krennmayr verzeichnen, den es nach Steyregg zog. Ein wichtiger Teil der Vorbereitung war unser Trainingslager in Slowenien. Wir waren vier Tage dort und hatten insgesamt 31 Spieler mit dabei. Das war eine gute Gelegenheit, intensiv zu arbeiten, als Team noch enger zusammenzurücken und an den Abläufen zu feilen. Gerade für die jungen Spieler war das sehr wertvoll. Die Vorbereitung insgesamt ist im Moment allerdings nicht ganz einfach. Aufgrund der aktuellen Wetterlage müssen wir immer wieder improvisieren, was Trainingsplätze und Einheiten betrifft. Trotzdem versuchen wir, das Beste daraus zu machen, damit wir bestmöglich in die Rückrunde starten“, äußerte sich der sportliche Leiter.