Spielberichte

Stefan Eidenberger (Union Oberaigner Nebelberg): „Verdienter Sieg“ – Nebelberg dreht das 0:1, Wurm trifft per Freistoß

Waldmark St. Stefan
Union Nebelberg

Für Trainer Stefan Eidenberger war der Auftritt von Union Oberaigner Nebelberg beim Vergleich mit AVIVA Waldmark St. Stefan in der 1. Klasse Nord geprägt von einem frühen Rückstand – und einer klaren Antwort seiner Elf ab der 35. Minute. Er sprach von einem verdienten Erfolg, betonte den besseren Start der Gastgeber und den späteren Zugriff seiner Mannschaft, die nach der Pause zweimal traf. Den entscheidenden Treffer ordnete er einem ruhenden Ball zu und sah insgesamt nur wenig Standardgefahr. Auch beim Chancenbild und den Spielanteilen zeichnete er ein differenziertes Bild. Zugleich richtete er den Blick nach vorn: Das anstehende Heimspiel soll gewonnen werden, der Respekt vor dem kommenden Gegner ist dennoch groß. In der Tabelle steht Nebelberg nach 15 Partien bei 32 Punkten ganz oben, St. Stefan hält bei 18.

Zwei Fußballspieler im Kampf um den Ball

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Spielverlauf, Wende und Wirkung

St. Stefan erwischte den besseren Beginn und ging früh mit 1:0 in Führung (Torschütze: Thomas Pührmayr); zur Pause stand es 1:0. Nach dem Seitenwechsel glich Sebastian Fenzl in der 65. Minute zum 1:1 aus, ehe Alexander Wurm in der 75. Minute per Freistoß auf 2:1 stellte. Eidenberger verortet die Drehung des Spiels in eine klare Phase der Kontrolle seiner Mannschaft noch vor der Pause und in der Konsequenz nach dem Wiederanpfiff. Zum entscheidenden Moment sagte er: „Unser Siegestreffer fiel nach einem Freistoß von Alexander Wurm. Ansonsten ging bei Standardsituationen auf beiden Seiten wenig Gefahr aus.“ Seine Lesart der Kräfteverhältnisse unterstreicht den Verlauf: Anfangsdruck der Heimelf, danach mehr Zugriff seiner Mannschaft und die Effizienz in Hälfte zwei.

Chancenbild und Ballbesitz aus Trainersicht

Beim Blick auf die Möglichkeiten differenziert Eidenberger deutlich: „St. Stefan hatte neben seinem Treffer noch eine sehr gute Möglichkeit gegen Ende des Spiels. Unsere Mannschaft fand in der ersten Halbzeit durch Sebastian Fenzl eine sehr hochkarätige Chance vor. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann das klare Chancenplus.“ Auch die Spielanteile ordnet er ein und verweist auf eine eher abwartende Heimelf: „Weil St. Stefan uns nicht hoch angepresst hat, hatten wir deutlich mehr Spielanteile. Diese lagen überwiegend in der eigenen Hälfte. Ich würde sagen, 60:40 Prozent.“ Dass das Chancenplus nach der Pause in Tore mündete, stützt er damit ebenso wie den Eindruck einer kontrollierten, zunächst risikominimierten Ballzirkulation.

Zwischenfazit, Systemtreue und Ausblick

Trotz der Wende blieb Eidenberger bei seiner Linie. Auf die Frage nach Anpassungen zur Halbzeit stellte er klar: „Vom System her haben wir nichts umgestellt.“ Die Zielsetzung für das nächste Spiel formuliert er ohne Umschweife und mit Respekt: „Wir haben ein Heimspiel und das wollen wir natürlich gewinnen – gegen einen Gegner, der gegen den Abstieg kämpft. Das wird von Beginn an ein schwerer Brocken.“ Vor dem Hintergrund des 2:1-Auswärtserfolgs wirkt die Mannschaft gefestigt – zugleich bleibt der Trainer in der Wortwahl sachlich und fokussiert auf die nächste Aufgabe.

1. Klasse Nord: St. Stefan : Nebelberg - 1:2 (1:0)

  • 75
    Alexander Wurm 1:2
  • 65
    Sebastian Florian Fenzl 1:1
  • 13
    Thomas Pührmayr 1:0