Spielberichte

„Wir haben es versäumt, auf 2:0 zu stellen“ – Waldmark St. Stefan startet mit 1:0 Heimsieg

Waldmark St. Stefan
Union Neufelden

In der 1. Klasse Nord ist die Union AVIVA Waldmark St. Stefan mit einem knappen 1:0-Sieg gegen die Union BIOHORT Neufelden in die neue Saison gestartet. Trainer Rudolf Damberger sah einen guten Beginn seiner Mannschaft, eine stabile Abwehr und einen Samstagabend, an dem sein Team das zweite Tor liegen ließ und deshalb bis zum Schlusspfiff um die ersten drei Punkte zittern musste.

Linienrichter mit Fahne steht an der Seitenauslinie

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Pührmayr sorgt nach gutem Beginn für die Führung

Nach den Worten von Rudolf Damberger kam seine Mannschaft ordentlich in die Partie und hatte gleich in der Anfangsphase einige vielversprechende Angriffe. Lange blieb es trotzdem beim 0:0, ehe sich AVIVA Waldmark St. Stefan in der 35. Minute für diese Phase belohnte. Damberger schilderte die Szene klar: „Nach einem schönen Pass von Leon Gaisbauer vollstreckte Thomas Pührmayr, der allein auf den Torwart zugelaufen ist, zum 1:0.“ Diese Führung nahm der Heimelf aber die Arbeit nicht ab, weil Union BIOHORT Neufelden noch vor der Pause eine heikle Situation erzwang. Nach einem Freistoß für AVIVA Waldmark St. Stefan schaltete der Gegner schnell um und traf kurz vor dem Halbzeitpfiff nur die Stange. So ging es mit einem knappen Vorsprung in die Kabinen, und genau dieser eine Treffer blieb das zentrale Thema des ganzen Abends.

Bis zum Schlusspfiff eng, weil das zweite Tor fehlte

Auch nach dem Seitenwechsel machte AVIVA Waldmark St. Stefan das Spiel nicht endgültig zu. Damberger machte keinen Hehl daraus, dass genau dort der Punkt lag, der ihm am meisten missfiel. „In der zweiten Halbzeit haben wir es versäumt, auf 2:0 zu stellen, sodass das Spiel bis zum Schlusspfiff spannend blieb“, sagte der Trainer. Damit war die Richtung klar beschrieben: Seine Mannschaft blieb zwar vorne im Spiel, schaffte es aber nicht, den Vorsprung auszubauen und dem Gegner damit den Glauben zu nehmen. Stattdessen musste AVIVA Waldmark St. Stefan bis zum Ende aufmerksam bleiben, weil Union BIOHORT Neufelden in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne warf und vor allem über Standards Druck machte. Damberger brachte dieses Gefühl nach dem Abpfiff passend auf den Punkt: „So endgültig sicher war ich erst mit dem Schlusspfiff des Schiedsrichters. Es blieb bis zum Schluss spannend.“

Die Null gehalten – und im Aufbau noch Luft nach oben

Der Trainer suchte den Hauptgrund für den gelungenen Start deshalb auch nicht in der Offensive, sondern ganz klar in der Abwehrarbeit. „Wichtig war für uns, dass wir zu null gespielt haben“, sagte Damberger und hob dabei besonders seine Defensive um Kapitän und Abwehrchef Michael Mayr hervor. Seine Hintermannschaft habe die gegnerische Offensive um ihren beweglichen Angreifer Martin Sobr gut im Griff gehabt, und wenn doch einmal etwas durchkam, „war unser guter Torwart Jonas Madlmayr zur Stelle“. Für Damberger war genau das der ausschlaggebende Grund, warum das 1:0 am Ende reichte. Dazu passte auch sein Eindruck von der gesamten Defensivleistung: „Wir haben defensiv gut gearbeitet und dem Gegner wenig Räume gegeben.“ Dass es insgesamt nur wenige strittige Szenen gab, führte er auch auf die faire Spielweise beider Mannschaften zurück. Der Schiedsrichter habe überzeugt und lag mit seinen Entscheidungen immer richtig, sagte Damberger. Beide Teams machten ihm die Leitung der Partie mit ihrer sauberen Spielweise aber auch nicht allzu schwer.

Gelungener Auftakt, aber klare Warnung vor der nächsten Aufgabe

Trotz des Sieges wollte Damberger den Abend nicht schönreden. Gerade im Aufbauspiel sah er noch genug Punkte, an denen seine Mannschaft arbeiten muss. „Wir haben uns einige leichte Abspielfehler erlaubt. Das müssen wir auf alle Fälle abstellen“, erklärte er. Der Trainer blickte dabei schon auf die nächste Aufgabe voraus, wenn auswärts mit der SPG Altenfelden/Rohrbach einer der Meisterschaftsfavoriten wartet. Dort werde man sich solche einfachen Fehler nicht erlauben dürfen, machte er deutlich. "Gegen diese Mannschaft haben wir in der letzten Saison zweimal den Kürzeren gezogen, da haben wir noch etwas gutzumachen." Gleichzeitig ordnete Damberger den Sieg gegen die Union Neufelden auch als wichtiges Signal für den Start ein. Den Gegner habe er als „erwartet schweren Gegner“ erlebt, ungefähr auf Augenhöhe mit seiner eigenen Mannschaft. Umso wertvoller sei es, gleich zum Auftakt gegen so einen Gegner anzuschreiben. Oder wie er selbst sagte: „Es ist immer schön, wenn man mit einem Sieg in die neue Saison startet.“

1. Klasse Nord: St. Stefan : Neufelden - 1:0 (1:0)

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    Thomas Pührmayr 1:0