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"Entscheidend war das 3:2 nach dem Ausgleich" – Union St. Peter/Wimberg gewinnt wildes Offensivspiel

Waldmark St. Stefan
St. Peter/Wimberg

In der 1. Klasse Nord hat sich AVIVA Waldmark St. Stefan mit der Union Ganserlifte St.Peter/Wimberg ein torreiches Duell geliefert, das die Gäste mit 6:3 für sich entschieden. Nach einem knappen 1:0 zur Pause wurde es nach dem Seitenwechsel richtig wild. Für Thomas Pühringer lag der Knackpunkt in der Reaktion seiner Mannschaft: "Entscheidend war, dass wir nach dem Ausgleich kurz darauf das 3:2 gemacht haben."

Weitwinkelaufnahme eines Fußballspiels mit Flutlicht

Foto von Abigail Keenan auf Unsplash

Schwieriger Einstieg, Vlcek trifft vor der Pause

Der Sportliche Leiter der Gäste machte kein Hehl daraus, dass St. Peter lange gebraucht hat, um in die Partie zu kommen. "Die erste Halbzeit war schwierig für uns", sagte Thomas Pühringer nach dem Schlusspfiff. Seine Mannschaft habe am Beginn nicht das auf den Platz gebracht, was sie sich vorgenommen hatte. "St. Stefan hat unsere Chancen gut wegverteidigt", so Pühringer weiter. Dass die Gäste trotzdem mit einer Führung in die Kabine gingen, lag an Jiri Vlcek, der in der 34. Minute das 1:0 erzielte. Mehr als dieser eine Treffer sprang vor der Pause nicht heraus, obwohl Pühringer durchaus Möglichkeiten auf seiner Seite gesehen hatte. St. Stefan hielt als Kollektiv dagegen und ließ die Gäste zunächst nicht in ihren Rhythmus kommen.

Vier Tore in wenigen Minuten drehen die Partie hin und her

Nach der Pause wurde aus dem engen Spiel innerhalb weniger Minuten ein offener Schlagabtausch. Vlcek erhöhte in der 52. Minute auf 2:0 für die Gäste. Leon Gaisbauer erzielte in der 61. den Anschlusstreffer und die Partie wae wieder offen. St. Stefan nutzte das Momentum und Simon Gaisbauer traf in der 64. Minute zum 2:2. Genau diese Phase sprach Pühringer auch als die entscheidende an. "Entscheidend war, dass wir nach dem Ausgleich kurz darauf das 3:2 gemacht haben", sagte er. Gemeint war der Treffer von Stefan Berndorfer in der 66. Minute, der St. Peter in diesem offenen Abschnitt wieder nach vorne brachte.

Bodnaruk legt nach, Vlcek macht den Deckel drauf

Für Pühringer war genau darin der Unterschied zu sehen. "Wenn wir uns getraut haben, unser Spiel durchzuspielen, sind wir zu Chancen gekommen", erklärte er. Diese mutigere und klarere zweite Halbzeit spiegelte sich auch am Ergebnis wider. Petro Bodnaruk erhöhte in der 78. Minute auf 4:2 und brachte die Gäste scheinbar auf die sichere Seite. Ganz erledigt war die Sache aber noch nicht, weil ein Eigentor von Simon Vierlinger in der 87. Minute den Anschluss zum 3:4 brachte. St. Peter reagierte diesmal ebenso schnell wie nach dem 2:2: Vlcek stellte in der 88. Minute auf 5:3 und traf in der Nachspielzeit noch einmal zum 6:3-Endstand.

Verdienter Sieg und perfekte Ausbeute nach drei Runden

Dass die Union St. Peter am Ende als verdienter Sieger vom Platz ging, stand für den Sportlichen Leiter trotz der drei Gegentore außer Frage. "Am Anfang haben wir nicht unsere Stärken auf den Platz gebracht. Das ist in der zweiten Halbzeit besser geworden, und ich denke, dass wir verdient gewonnen haben", sagte Pühringer. Über den Gegner verlor er dabei kein schlechtes Wort. "Wie man St. Stefan kennt, war das eine kämpferische Mannschaftsleistung", meinte er und hob hervor, wie konsequent die Gastgeber lange verteidigt hatten. Auch Gesprächsstoff rund um den Unparteiischen sah er nicht. "Es gab wenige strittigen Entscheidungen." Mit dem 6:3 bleibt St. Peter nach drei Runden bei der vollen Ausbeute von neun Punkten und setzt sich vorerst an die Spitze der Tabelle.

1. Klasse Nord: St. Stefan : St. Peter - 3:6 (0:1)

  • 91
    Jiri Vlcek 3:6
  • 88
    Jiri Vlcek 3:5
  • 87
    Eigentor durch Simon Vierlinger 3:4
  • 78
    Petro Bodnaruk 2:4
  • 66
    Stefan Berndorfer 2:3
  • 64
    Simon Gaisbauer 2:2
  • 62
    Jiri Vlcek 1:2
  • 61
    Leon Gaisbauer 1:1
  • 34
    Jiri Vlcek 0:1