Spielberichte

ASKÖ Vorchdorf-Co-Trainer Wolfgang Wagner: „Unsere Spielphilosophie bleibt“ – 4:1 gegen Union St. Marien

ASKÖ Vorchdorf
Union St. Marien

In der 1. Klasse Ost empfing ASKÖ Vorchdorf Union St. Marien – und Co-Trainer Wolfgang Wagner ordnete die Partie mit einer Mischung aus Zufriedenheit und klaren Ansprüchen ein. Aus seiner Sicht war das 4:1 gerecht, zugleich haderte er mit ungenutzten Möglichkeiten: Seine Mannschaft erspielte sich zahlreiche Chancen, dazu kamen drei Elfmeter, von denen der zweite vergeben wurde, sowie mehrere freie Läufe aufs Tor. In der ersten Halbzeit sah er sein Team mit deutlich mehr Spielanteilen, nach der Pause legte Union St. Marien kämpferisch zu, aber ohne unsere Mannschaft in Verlegenheit zu bringen. Der Rahmen war zudem speziell: Beim ersten Meisterschaftsspiel fehlten drei Spieler. Umso wichtiger war Wagner der gelungene Start und die drei Punkte.

Fußball in Weiß-Rot auf Rasen

Foto von Torsten Dettlaff auf Pexels

Dominant begonnen, später gefordert

Wagner beschrieb den Rhythmus der Begegnung präzise: „Wir hatten in der ersten Halbzeit deutlich mehr Spielanteile. Nach der Pause wurde Union St. Marien kämpferisch stärker. Wir haben unsere Möglichkeiten genutzt und verdient 4:1 gewonnen.“

Damit zeichnete er das Bild eines Auftritts mit klarer Oberhand vor der Pause und fordernden Momenten danach, in denen die Gäste intensiver in die Zweikämpfe kamen – am Ende jedoch mit der größeren Durchschlagskraft auf Vorchdorfer Seite.

Chancenflut und drei Elfmeter

Wagner hielt fest: „Das Ergebnis ist gerecht. Wir hätten noch das eine oder andere Tor mehr schießen müssen, wir haben sehr viele Möglichkeiten vergeben.“ Besonders im Fokus stand die Strafstoß-Bilanz und mehrere freie Durchbrüche: Insgesamt gab es drei Elfmeter, der zweite wurde nicht verwertet. Zudem lief zwei- bis dreimal ein Vorchdorfer alleine aufs gegnerische Tor, ohne den Ball im Netz unterzubringen. Das unterstreicht eine offensive Anlage mit hoher Frequenz an Abschlusssituationen – und den Anspruch, künftig effizienter zu werden.

Einzelne Akzente und klare Linie

Auf die Frage nach herausragenden Akteuren antwortete Wagner: „Bei uns war Gregor Steiner stark, er hat zwei Tore gemacht – das zweite eine wunderschöne Einzelaktion. Den würde ich herausheben. Und als Zweiten Jonas Traunbauer, der ebenfalls sehr gut gespielt hat, sowie ein Pauschallob an die gesamte Mannschaft.“ Für die Gäste traf Lukas Radlgruber; Union St. Marien musste nach Gelb-Rot für Dario Culjak in Unterzahl agieren. Unabhängig davon betonte Wagner die Konstanz im Ansatz: Seine Spielidee bleibt unverändert, die Umsetzung entscheidet über die Wirkung. Insgesamt war die Personalsituation angespannt: Ein Spieler war gesperrt, zwei verletzt – drei Ausfälle zum Auftakt. Umso wertvoller ist für ihn der gelungene Start: „Entscheidend ist, dass wir im ersten Spiel drei Punkte geholt haben.“

1. Klasse Ost: Vorchdorf : St. Marien - 4:1 (2:0)

  • 90
    Chavdar Dimitrov 4:1
  • 64
    Lukas Radlgruber 3:1
  • 58
    Gregor Steiner 3:0
  • 47
    Chavdar Dimitrov 2:0
  • 16
    Gregor Steiner 1:0