In der 1. Klasse Ost feierte der ASKÖ Vorchdorf gegen SPG SK/ATSV Vorwärts Steyr einen 1:0-Heimsieg. Nach einer torlosen ersten Halbzeit besorgte Moritz Leithinger in Minute 78 mit einem Abschluss in die lange Ecke das Goldtor. Co-Trainer Wolfgang Wagner sprach von einem verdienten Erfolg, weil seine Elf mehr klare Möglichkeiten hatte und den größeren Willen zeigte. Mit dem knappen Dreier bleiben die Vorchdorfer im Rennen um ihr Relegationsziel.

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Vorchdorf startete wach, blieb über weite Strecken das aktivere Team und erarbeitete sich von Beginn an gute Möglichkeiten. „Es war ein verdienter Sieg aufgrund der Chancen. Wir hatten fünf, sechs, sieben Möglichkeiten und hätten das Spiel früher entscheiden müssen“, fasste Co-Trainer Wolfgang Wagner zusammen. Zur Pause stand es dennoch 0:0, weil auf der Gegenseite ein spielstarker Gegner lauerte und über Konter immer wieder Nadelstiche setzte. Das blieb auch nach dem Wechsel so, doch Vorchdorf blieb am Drücker. In der 78. Minute fiel dann der Lohn der Arbeit: Nach einem Querpass schob Moritz Leithinger in die lange Ecke ein – „der Torhüter hatte da keine Chance“, so Wagner, der zugleich betonte, dass der Steyrer Schlussmann davor mehrere starke Abschlüsse entschärft hatte.
Auf die Frage nach dem Knackpunkt schüttelte Wagner den Kopf. „Es gab keinen speziellen Moment. Wir haben über das ganze Spiel versucht, Druck auszuüben – entscheidend war, dass die ganze Mannschaft heute den Willen hatte, dieses Spiel zu gewinnen.“ Der Co-Trainer hob die Basis des Erfolges klar hervor: „Der Wille, die Laufarbeit und die Einstellung zum Sieg.“ Gleichzeitig fand er anerkennende Worte für die Gäste. „Der Gegner war spielerisch sehr gut, mit starken Einzelspielern und immer gefährlich über Konter. Kompliment an Vorwärts Steyr – das war für uns die beste spielerische Mannschaft, die wir heuer als Gegner gehabt haben.“ Dass Vorchdorf trotz dieser Qualitäten des Gegners mehr vom Spiel hatte und sich schließlich belohnte, passte für Wagner zum Gesamtbild des Heimsieges.
Neben der geschlossenen Mannschaftsleistung blieb auch die Leitung des Spiels positiv hängen. Wagner lobte den Unparteiischen ausdrücklich: „Der Herr Hubinger ist ein sehr guter Schiedsrichter und hat ohne großes Aufsehen ein sehr gutes Spiel geleitet.“ Entsprechend rund war das Gefühl nach dem Schlusspfiff. „Wir waren alle voller Freude, dass wir die Chance wahrgenommen haben, in Richtung Relegation zu gehen. Das war unser Ziel – und mit dem 1:0-Sieg ist uns das gelungen.“ In der Tabelle hält Vorchdorf nun bei 48 Punkten und bleibt Zweiter hinter Hofkirchen/Trk. Vorwärts Steyr steht bei 33 Zählern. Der knappe Erfolg stärkt das Selbstvertrauen – und hält den Kurs Richtung Entscheidungsspiele am Leben.