Spielberichte

Aschach vergibt den Ausgleich und geht in Hofkirchen 0:3 leer aus

Sportunion Hofkirchen/Trk
FC Aschach/Steyr

Im Duell der 1. Klasse Ost zog die FC Aschach an der Steyr bei der Sportunion Hofkirchen im Traunkreis mit 0:3 den Kürzeren. Hofkirchen legte vor der Pause die Basis und traf in beiden Halbzeiten. Aschach wehrte sich, ließ aber entscheidende Chancen aus – ein Aluminiumtreffer beim Stand von 0:1 schmerzte besonders. Trainer Roland Aigner hob nach dem Spiel die starke Startphase der Hausherren hervor und haderte mit der eigenen Effizienz. Unterm Strich stand ein klares Resultat, das laut Aigner „deutlicher aussieht, als es war“.

Fußball auf Stadionrasen

Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Hofkirchen bestimmt den Beginn, Pilz bricht den Bann

Vom Anpfiff weg hatte Hofkirchen mehr vom Spiel und drückte Aschach tief in die eigene Hälfte. „Hofkirchen hat sehr dominant begonnen. Wir haben versucht, dagegenzuhalten. Es war schwierig, weil sie die Räume gut genutzt haben und uns am Anfang kaum Luft gelassen haben“, schilderte Aschach-Coach Roland Aigner. Das 1:0 fiel folgerichtig in Minute 31 durch Nico-Jan Pilz. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit kam Aschach besser in die Partie. „Am Ende der ersten Halbzeit sind wir dann ein bisschen reingekommen“, so Aigner. Nach der Pause blieb Hofkirchen aber zielstrebig. Philipp Schuster stellte in der 56. Minute auf 2:0, ehe Manuel Mitterndorfer in Minute 69 zum 3:0-Endstand traf. Zwischendurch hatte Aschach seine Momente, kam in aussichtsreiche Zonen – das Tor wollte an diesem Nachmittag aber nicht fallen.

Aigner über Knackpunkte: Effizienz fehlt, strittig nur vor dem 3:0

Aus Sicht des Gästetrainers lag der Schlüssel klar vor dem Tor. „Gefehlt hat zum Sieg definitiv die Chancenauswertung. Wir haben unsere Möglichkeiten nicht sauber zu Ende gespielt“, sagte Aigner und nannte eine Szene, die für ihn richtungsweisend war: „Wir haben einmal auf die Stange geschossen. Beim 1:0 wäre das der Ausgleich gewesen, dann wäre es vielleicht noch interessant geworden.“ Den Knackpunkt sah er nach Wiederanpfiff: „Verloren gegangen ist es mit dem 2:0, weil Hofkirchen trotzdem weiter nach vorne gespielt hat.“ Bei den Gegentreffern blieb Aigner sachlich, sprach aber seine Sicht an: „Das 2:0 war vorher Abseits, das hat er nicht gegeben.“ Und zum dritten Treffer meinte er: „Da gab es in meinen Augen ein klares Foul an unserem Verteidiger.“ Insgesamt wollte er die Unparteiischen nicht in den Mittelpunkt rücken: „Ansonsten war der Schiedsrichter halbwegs in Ordnung.“

Respekt für Hofkirchen, Zuversicht für den Endspurt

Trotz der Niederlage fand Aigner anerkennende Worte für den Gegner: „Hofkirchen ist eine sehr starke Mannschaft. Sie geben nie auf und spielen immer nach vorne. In meinen Augen sind sie die beste Mannschaft und nicht umsonst Meister geworden.“ Bei seiner Elf gefiel ihm die Einstellung: „Die Grundeinstellung passt. Wir haben alles versucht, den einen oder anderen Angriff gut ausgespielt und uns Chancen erarbeitet.“

Der Blick geht nun auf die letzten zwei Runden. Aschach steht nach 24 Spielen mit 28 Punkten auf Rang acht und will diesen behaupten. „Die Stimmung ist gut. Wir wollen die letzten zwei Runden positiv gestalten und unseren achten Platz verteidigen“, gab Aigner die Marschrichtung vor.

1. Klasse Ost: SU Hofkirchen : Aschach/Steyr - 3:0 (1:0)

  • 69
    Manuel Mitterndorfer 3:0
  • 56
    Philipp Schuster 2:0
  • 31
    Nico-Jan Pilz 1:0