In der 1. Klasse Ost setzte sich Union St. Marien am eigenen Platz mit 6:3 gegen ATSV Malerei u. Fassaden Stein durch. Nach einem starken Start der Hausherren, einem kurzen Dämpfer vor der Pause und dem schnellen Ausgleich gleich nach dem Seitenwechsel kam die prompte Antwort. Trainer Philipp Eder sprach von viel Kontrolle und Konsequenz, seine Elf blieb über weite Strecken das aktivere Team und legte in einer torreichen Schlussphase noch einmal nach – ein klarer Heimerfolg.

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Union St. Marien erwischte einen Traumstart. Schon in Minute 4 netzte Josip Trbara zum 1:0 ein, in der 20. Minute legte Simon Aigner das 2:0 nach. „Wir waren sofort am Platz und haben das, was wir uns vorgenommen haben, gleich umgesetzt“, sagte Philipp Eder. Der Plan ging auf: wenige Ballkontakte, schnelles Umschalten, viel Zugriff. „Wir hatten das Spiel im Griff und haben unsere Leistung am Platz gebracht“, so Eder weiter. Kurz vor der Pause meldete sich Stein aber noch zurück: Jakub Meduseljac verkürzte in der 41. Minute auf 2:1 – damit war zur Halbzeit wieder Spannung drin, auch wenn die Gastgeber weiterhin stabil wirkten.
Gleich nach dem Seitenwechsel der vermeintliche Knackpunkt: Mathias Wagner traf in der 48. Minute zum 2:2. Doch St. Marien ließ sich davon nicht beirren. Nur zwei Minuten später stellte Daniel Radman auf 3:2 (50.), Josip Trbara erhöhte in der 54. auf 4:2. Genau diese Phase hob Eder hervor: „Auf das 2:2 haben wir die beste Antwort gegeben – mit dem 3:2, und wir haben unser Spiel einfach durchgezogen.“ Rund um strittige Szenen wollte er keine große Sache machen: „Es gab Situationen, aber ich möchte keine Schiedsrichterdebatte lostreten.“ Auffällig aus Eders Sicht: „Viele Treffer fielen nach Standards: Wir bekamen drei Standardtore, zwei Strafstöße, einen Freistoß.“ Seine Mannschaft blieb jedenfalls ruhig und zielstrebig.
In der Schlussphase sorgte St. Marien für klare Verhältnisse. Daniel Radman schnürte in der 82. Minute mit dem 5:2 seinen Doppelpack. Stein steckte nicht auf und kam durch Niklas Schinkinger in der 90. Minute noch zum 5:3, ehe Felix Mitterbaur in der 90.+6 zum 6:3-Endstand traf. Eder lobte vor allem das Miteinander: „Das komplette Kollektiv hat sehr stark funktioniert. Wir hatten nie das Gefühl, in den Hinterhalt zu geraten.“ Zum Gegner hatte er Respekt parat: „Stein war aggressiv gegen den Ball und wollte aktiv sein. Mit den frühen Toren hatten wir sie dort, wo wir sie haben wollten.“ In der Tabelle steht St. Marien nach Runde 24 mit 40 Punkten auf Rang vier, Stein hält bei 27 Zählern. Der Trainer blickt nach vorn: „Wir sind euphorisch, eine intakte Truppe, und wir entwickeln uns von Spiel zu Spiel. Es ist richtig super, mit der Mannschaft zu arbeiten.“