Kräftiges Ausrufezeichen zum Saisonabschluss in der 1. Klasse Ost: ASKÖ Vorchdorf feierte beim SV Molln einen 7:2-Auswärtssieg. Die Gäste legten früh vor, Gregor Steiner schnürte binnen einer halben Stunde den Hattrick, zur Pause hieß es 4:1. Co-Trainer Wolfgang Wagner hob Qualität und Kollektiv hervor und lobte zugleich Mollns Moral. Mit nun 60 Punkten fixiert Vorchdorf Rang zwei und richtet den Fokus auf die anstehenden Relegationsduelle – das Ziel Bezirksliga ist klar formuliert.

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Vorchdorf erwischte in Molln einen Traumstart. Bereits in Minute 5 stellte Gregor Steiner auf 0:1, später legte er in der 28. und 31. Minute nach – drei Treffer, die dem Spiel sofort die Richtung gaben. „Der entscheidende Moment waren die ersten drei Tore, der Hattrick von Gregor Steiner“, erklärte Co-Trainer Wolfgang Wagner. Wie er schilderte, kamen die Gäste oft über rechts mit sauberen Kombinationen zum Zug: „Wir hatten auf der rechten Seite immer wieder gute Abläufe, Gregor hat seine Chancen eiskalt genutzt.“ Kurz darauf erhöhte Jovica Jesic auf 0:4; Wagner sprach in diesem Zusammenhang von einem „sehenswerten Tor aus gut 20, 25 Metern unter die Latte“. Molln steckte nicht auf und verkürzte durch Stefan Prielinger noch vor der Pause auf 1:4. „Wir waren die stärkere Mannschaft – wegen unserer individuellen Qualität und weil das Kollektiv funktioniert. Uns war wichtig, das letzte Spiel zu gewinnen“, ordnete Wagner den klaren Halbzeitstand ein.
Auch nach dem Wiederanpfiff blieb Vorchdorf das aktivere Team und legte nach. Ivan Matanovic stellte in der 61. Minute auf 1:5, ehe Niclas Andreas Wolfsgruber postwendend zum 2:5 traf und den Gastgebern kurze Hoffnung gab. Doch die Gäste hatten noch Antworten: Stefan Kronberger erhöhte in Minute 77 auf 2:6, in der Nachspielzeit setzte Fabian Fellinger mit dem 2:7 den Schlusspunkt. „Wir haben einfach weitergespielt – mit dem klaren Fokus zu gewinnen“, sagte Wagner, der gleichzeitig Respekt für Molln betonte: „Ein Lob an den Gegner, sie haben nie aufgehört zu spielen.“
Wichtiger Stichpunkt beim Auswärtssieg: die Tiefe des Kaders. „Jeder Einzelne hat gut gespielt, auch die, die in der Pause reingekommen sind. Da war kein Leistungsabfall zu sehen.“ Positives gab es auch für den Schiedsrichter: „Der Schiedsrichter hat eine sehr gute, kompakte Leistung gezeigt – keine Fehler, da gibt es nichts zu meckern.“ Und zur Ausrichtung meinte Wagner: „Wir waren im Spielaufbau stärker, teilweise auch gegen den Ball.“
Mit dem überzeugenden 7:2 nimmt Vorchdorf viel Rückenwind in die Zusatzschicht. „Wir sind froh, dass wir 60 Punkte erreicht haben“, sagte Wagner nach Rang zwei hinter Hofkirchen. Entscheidende Unterschiede sah er in der Summe der Kleinigkeiten: „Einmal die bessere Qualität im Spiel, dann das Kollektiv. Jeder hat seinen Job gemacht.“ Dass die Mannschaft auch nach 26 Runden mental voll da ist, war ihm wichtig: „Es gibt immer Luft nach oben, aber die Jungs sind trotz Saisonende sehr fokussiert.“
Der Blick geht deshalb direkt nach vorne: „Wir warten jetzt auf den Gegner. Wir nehmen die Herausforderung an, unser Ziel ist klar: die Relegationsspiele gewinnen und nächste Saison in der Bezirksliga spielen.“