In der 1. Klasse Ost hat sich Sportunion Wartberg an der Krems mit Rang sieben und 36 Punkten im Tabellenmittelfeld festgesetzt. Sportlicher Leiter Thomas Pannhuber sieht damit das ausgegebene Saisonziel erfüllt, verweist aber auch auf Partien, in denen mehr möglich gewesen wäre. Dazu kommt im Sommer Bewegung im Verein, weil es Abgänge gibt und mit Albert Kabashi ein neuer Trainer übernimmt.

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Die Bilanz von Thomas Pannhuber fällt insgesamt positiv aus, und das sagt er ohne großes Drumherum. „Wir haben die Ziele erreicht. Wir haben gesagt, wir wollen im Tabellenmittelfeld bleiben“, fasst der Sportliche Leiter die Saison der Sportunion Wartberg an der Krems zusammen. Genau dort landete die Mannschaft am Ende auch, nämlich auf Platz sieben. Für Pannhuber war dabei nicht nur die Endplatzierung wichtig, sondern auch die Art, wie sie zustande kam. „Wir haben im Herbst und im Frühjahr gleich viele Punkte geholt. Das ist uns gelungen“, sagt er. Damit spricht er einen Punkt an, der für Wartberg in dieser Saison viel wert war: Es gab keine komplett abfallende Phase, sondern über beide Saisonteile hinweg eine ähnliche Ausbeute. Gleichzeitig blendet Pannhuber nicht aus, dass noch mehr drin gewesen wäre. „In der einen oder anderen Partie wäre mehr möglich gewesen, aber im Großen und Ganzen sind wir zufrieden“, sagt er. Die Zufriedenheit ist also da, sie kommt aber nicht daher, dass man sich mit allem zufriedengibt, sondern weil die Mannschaft ihr Mindestziel sauber erfüllt hat.
Neben dem sportlichen Rückblick hat Pannhuber auch die personellen Veränderungen angesprochen, und die fallen im Sommer überschaubar, aber klar aus. Mit Filip Pavlovic verliert die Sportunion Wartberg an der Krems einen Spieler. Dazu kommen weitere Abgänge. Neuzugänge konnte Pannhuber zum Zeitpunkt des Gesprächs noch keine nennen. Dafür gibt es auf der Trainerbank eine Veränderung, die für die kommende Zeit wichtig sein wird. „Wir haben einen neuen Trainer“, sagt Pannhuber, und nennt mit Albert Kabashi auch gleich den Namen des Nachfolgers. Darüber hinaus soll im Umfeld Kontinuität bleiben. „Sonst keine Änderungen“, stellt der Sportliche Leiter klar. Auch auf die Nachfrage nach weiteren Verschiebungen im Trainerteam oder auf Funktionärsebene blieb er bei dieser Linie. „Keine Änderungen.“ Damit ist die Richtung klar: Der Verein geht nicht mit einem großen Umbau in die nächste Phase, sondern mit einem neuen Trainer und ansonsten stabilen Strukturen.
Vielleicht am deutlichsten wird die Sicht des Vereins bei der Frage nach einzelnen Spielern, die sich besonders hervorgetan haben. Pannhuber hebt bewusst keinen Namen heraus, sondern rückt die Gruppe in den Mittelpunkt. „Wir haben ein starkes Kollektiv“, sagt er, und mehr muss man aus Wartberger Sicht dazu fast nicht hinzufügen. Gerade bei einer Mannschaft, die ihr Ziel über eine ganze Saison hinweg erreicht hat, passt diese Aussage gut zum Gesamtbild. Pannhuber sieht die Entwicklung nicht in erster Linie an Einzelgeschichten, sondern an der Mannschaft als Ganzes. Das unterstreicht auch sein Rückblick auf die letzten Monate. „Wir haben uns weiterentwickelt“, sagt er. Aus dieser Sicht geht die Sportunion Wartberg an der Krems mit einer recht klaren Ausgangslage in die kommende Zeit: Das Mittelfeld wurde abgesichert, die Basis im Verein bleibt bestehen, und mit Albert Kabashi soll der nächste Schritt auf dieser Grundlage folgen. Große Töne schlägt in Wartberg niemand an, aber genau diese ruhige, nüchterne Einschätzung macht den Eindruck, dass der Verein sehr genau weiß, wo er steht.