In der 1. Klasse Ost haben die USV Remax Alpha St.Ulrich Juniors am Samstagnachmittag ein 2:1-Sieg gegen die Union Ried/Traunkreis eingefahren. Trainer Peter Ritt sah den Grund für den Heimsieg vor allem in der eigenen Herangehensweise. „Die Intensität von uns war höher. Das hat das Spiel entschieden“, sagte er nach einer Partie, in der seine Mannschaft früh den Ton angab, sich mit zwei Treffern absetzte und am Ende doch noch einmal zittern musste.

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Peter Ritt hatte den entscheidenden Teil des Spiels schnell benannt. „Die ersten zwanzig Minuten haben wir das Spiel dominiert“, sagte der Trainer, und genau in diese Richtung entwickelte sich die Partie aus Sicht der Gastgeber auch. St. Ulrich war vom Anpfiff weg das aktivere Team und schaffte es laut Ritt, der Begegnung den eigenen Rhythmus zu geben. Belohnt wurde der Aufwand in der 33. Minute, als Jakob Dorn das 1:0 erzielte. Weil die Juniors auch defensiv wenig zuließen, nahmen sie diese Führung mit in die Pause. Dass Ried dennoch ein unangenehmer Gegner blieb, verschwieg Ritt nicht: „Der Gegner war gut, hat uns Paroli geboten.“
Auch die beiden Tore beschrieb der Trainer recht klar, und genau darin lag für ihn ein Teil der Erklärung für den Heimsieg. „Das erste Tor war ein richtig guter Spielzug und eiskalt abgeschlossen“, sagte Ritt über die Führung durch Dorn. Nach dem Seitenwechsel legte St. Ulrich in Minute 73 nach, als Lukas Genshofer auf 2:0 stellte. Ritt sprach dabei von einer Aktion über die rechte Seite: „Das zweite Tor kam von rechts, nach einer guten Flanke und mit dem Kopf abgeschlossen.“ Dass die Juniors bis zu diesem Zeitpunkt auf Kurs blieben, führte er nicht nur auf die Tore zurück, sondern auch auf die Arbeit gegen den Ball. „Die Defensive ist richtig gut gestanden“, sagte der Trainer.
Ganz vorbei war die Sache damit aber noch nicht. Ritt schilderte, dass die Partie in der zweiten Halbzeit vor allem in der Schlussphase noch einmal unruhiger wurde. „Da ist es ein bisschen hektisch geworden, da ist der Gegner aufgekommen“, sagte er. Spätestens nach dem Anschlusstreffer von Leon Covic in der 86. Minute war aus dem klaren Vorsprung nur noch ein knapper geworden. Die St. Ulrich Juniors brachten das 2:1 aber über die Zeit und durften sich damit in Runde drei über einen wichtigen Heimsieg freuen. „Im Großen und Ganzen war der Sieg verdient“, hielt Ritt fest. Für die Erklärung des Spiels stellte er vor allem die eigene Intensität in den Mittelpunkt. Mit dem Erfolg stehen die Juniors nach drei Spielen bei vier Punkten.