In der 1. Klasse Ost haben sich der FC LACKWERK 44 Aschach und die USV Remax Alpha St.Ulrich Juniors am Sonntagnachmittag mit einem 1:1-Unentschieden getrennt. Für Coach Peter Ritt war das ein gerechtes Ergebnis, weil sich beide Mannschaften über weite Strecken neutralisierten und nur wenige Chancen zuließen. Schon vor der Pause waren durch die Treffer von Jakob Dorn und Atilla Kalman alle Tore gefallen.

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Der Spielverlauf deckte sich am Ende ziemlich genau mit dem, was Ritt nach dem Schlusspfiff schilderte. Es war keine Partie mit vielen Höhepunkten, sondern ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Mannschaften hart arbeiten mussten, um überhaupt zu klaren Aktionen zu kommen. Der Aufsteiger ging nach elf Minuten in Führung, als Jakob Dorn das 0:1 erzielte. Ritt sprach dabei von einem „gut herausgespielten“ Treffer mit einem „schönen Abschluss“. Aschach blieb aber dran und kam in der 38. Minute zurück. Atilla Kalman stellte nach einem Freistoß auf 1:1. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause, und weil sich danach am Charakter der Partie wenig änderte, blieb es bis zum Ende beim Remis.
Der Trainer der Gäste musste nach dem Abpfiff nicht lange überlegen, wie er dieses 1:1 einstuft. „Das Spiel war auf beiden Seiten ausgeglichen. Wenig Chancen“, sagte Ritt in seiner knappen, aber klaren Analyse. Für ihn war deshalb auch das Resultat folgerichtig. „Das Unentschieden geht in Ordnung aufgrund weniger Chancen von beiden Seiten“, meinte der Coach. Er brachte den Grund für das Remis dann noch einmal auf den Punkt: „Beide Seiten haben sich neutralisiert.“ Genau so ließ sich diese Begegnung beschreiben. Keines der beiden Teams konnte sich dauerhaft absetzen, keines bekam die Partie wirklich in den Griff. Es war ein Spiel, in dem die Defensivreihen mehr auffielen als die Offensive und in dem jeder Treffer entsprechend Gewicht bekam.
Aus Sicht der Gäste gab es dabei durchaus Dinge, mit denen Ritt zufrieden war. „Defensiv hat es gut funktioniert, im Mittelfeld war es okay“, sagte er. Gleichzeitig sprach er aber auch offen an, was seiner Mannschaft am Sonntag ein Stück weit gefehlt hat: „Vielleicht hätten wir noch mehr Offensivaktionen gebraucht.“ Dazu passt auch seine Einschätzung des Gegners. „Der Gegner war gut. Wir haben dem FC Aschach Paroli geboten“, so Ritt. Dass der Punkt bei den Juniors dennoch positiv bewertet wird, hängt auch mit der personellen Situation zusammen. „Wir sind mit dem Punkt zufrieden. Wir waren ersatzgeschwächt und hatten viele Ausfälle. Die Jungs, die gespielt haben, haben es richtig gut gemacht“, sagte der Trainer. So nehmen die Juniors nach vier Runden einen Zähler mit und halten nun bei fünf Punkten, während Aschach mit acht Zählern vorne dabei bleibt.