In der 1. Klasse Ost hat sich Sportunion Wartberg an der Krems gegen TUS Kremsmünster mit 1:3 geschlagen geben müssen. Die Gäste nahmen den vollen Ertrag mit, weil sie laut Trainer Jozsef Weisz nach einer starken Phase vor der Pause und einem guten Start in die zweite Hälfte „einfach die bessere Mannschaft“ waren. Entscheidend waren das 1:0 kurz vor der Halbzeit und das schnelle 2:0 nach Wiederbeginn.

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Jozsef Weisz sah den Beginn noch bei den Gastgebern. „Die ersten 15 Minuten war Wartberg besser, aber dann waren wir bis zur Pause die bessere Mannschaft“, sagte der Kremsmünster-Coach und beschrieb damit ziemlich genau die Entwicklung einer ersten Hälfte, in der seine Mannschaft zunehmend mehr Zugriff bekam. Kremsmünster hatte laut Weisz mehrere Möglichkeiten, traf aber lange nicht. Dass das 1:0 dann in der 44. Minute fiel, war aus seiner Sicht umso wichtiger. Nach einer starken Flanke brachte Oliver Bodnar die Gäste per Kopf in Führung. „Das war wichtig vor der Halbzeit“, betonte Weisz mehrfach. Dazu passte auch sein Hinweis, dass beide Torhüter einen starken Tag erwischten: Auf Wartberger Seite hob er Laszlo Fekete hervor, bei seiner Mannschaft Marco Lambauer.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Kremsmünster am Drücker und legte rasch nach. In der 55. Minute erhöhte Stefan Gavric auf 2:0, wieder nach einer Flanke, und genau dieses Tor stellte Weisz später besonders heraus. „Das 2:0 war ganz wichtig“, sagte der Trainer. Für Gavric sei dieser Treffer ebenfalls bedeutend gewesen, weil „ein erstes Tor für das Selbstvertrauen eines Stürmers natürlich ganz wichtig ist“. Ganz ruhig wurde die Partie damit aber noch nicht. Wartberg antwortete in der 63. Minute durch Visar Hasani auf 1:2, und auch Weisz sprach von einem „echt schönen Tor“ des Gegners. Der Anschlusstreffer hielt die Partie offen und sorgte dafür, dass Kremsmünster den Vorsprung noch einmal verteidigen musste.
Gerade in dieser Phase hätte Kremsmünster nachlegen können, doch laut Weisz blieb das 3:1 zunächst liegen. Er sprach von „zweimal einer Doppelchance“, in denen die Gäste den Sack noch nicht zumachen konnten. Wieder war es aus seiner Sicht auch Wartbergs Schlussmann Fekete, der seine Mannschaft im Spiel hielt. Dass Kremsmünster dennoch nicht die Geduld verlor, gefiel dem Trainer besonders. Seine Mannschaft blieb offensiv gefährlich und kam in der 86. Minute doch noch zur Entscheidung. David Stallinger stellte auf 3:1 und beseitigte damit die letzten Zweifel am Auswärtssieg. „Das 3:1 war ganz wichtig für unseren Sieg heute“, sagte Weisz, der den Erfolg insgesamt als „hochverdient“ einstufte.
Entsprechend zufrieden fiel sein Gesamturteil aus. „Wir haben heute wirklich sehr gut gespielt, wir haben alles gegeben“, sagte Weisz. Gleichzeitig verteilte der Kremsmünster-Coach auch Respekt an die Gastgeber und sprach von einer starken Mannschaft sowie einem „super Trainer“. Verbesserungspotenzial sieht Weisz trotz des 3:1 dennoch. Vor allem in den Umschaltmomenten und in der Defensivarbeit will er noch zulegen. Dazu passte auch sein Blick nach vorne: gut trainieren, im nächsten Heimspiel wieder anschreiben und die Leistung aus Wartberg mitnehmen.