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„Grundsätzlich hat alles gefehlt“ – Union Maria Neustift erlebt in Stein bitteren Nachmittag

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ATSV Stein
Maria Neustift

In der 1. Klasse Ost setzte es für die Union Maria Neustift beim ATSV Malerei u. Fassaden Stein eine klare 0:3-Niederlage. Trainer Mario Wittmann sprach danach von der schwächsten Saisonleistung des Aufsteigers und machte keinen Hehl daraus, dass aus seiner Sicht fast nichts zusammenlief. Entscheidend waren für ihn das 1:0 nach einem Diagonalball und das 2:0 unmittelbar vor der Pause.

Fußball auf Stadionrasen

Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Nach ausgeglichenem Beginn zieht Stein davon

Ganz chancenlos sah Wittmann seine Mannschaft in der Anfangsphase noch nicht. „Zwanzig Minuten war es ausgeglichen, dann hat Stein Überhand genommen“, sagte der Trainer von Maria Neustift. Genau so entwickelte sich auch das Ergebnis. In der 30. Minute brachte Jakub Meduseljac die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Wittmann nannte diesen Treffer den ersten Knackpunkt des Nachmittags: „Das erste Tor war natürlich entscheidend. Das war ein Sechs-Punkte-Spiel.“ Aus seiner Sicht passte dabei vor allem die Reaktion auf einen Diagonalpass nicht, und von diesem Moment an lief Maria Neustift der Partie spürbar hinterher.


Das 2:0 vor der Pause nimmt Gästen den Boden

Besonders schwer wog für den Neustift-Coach dann der zweite Treffer noch vor dem Seitenwechsel. Daris Zekan stellte in der 45. Minute auf 2:0, und Wittmann machte klar, wie sehr dieser Zeitpunkt ins Gewicht fiel. „Der entscheidende Moment war das 2:0 in der 45. Minute“, sagte er ohne Umschweife. Mit diesem Rückstand ging Maria Neustift in die Pause, ohne selbst ein Zeichen setzen zu können. Auch nach dem Wechsel fand der Tabellen-Nachbar nicht zurück ins Spiel, vielmehr machte Stein in der 78. Minute durch Mathias Wagner endgültig alles klar und ließ keine Wende mehr zu.

„Grundsätzlich hat alles gefehlt“

Noch deutlicher wurde Wittmann bei der Einordnung der eigenen Leistung. „Es war die schlechteste Leistung der Saison meiner Mannschaft“, sagte der Trainer und legte danach Punkt für Punkt nach, was ihm nicht gefallen hatte. Im Spielaufbau habe seine Elf zu wenig gebracht, dazu sei von den Vorgaben, die man sich vor der Partie vorgenommen hatte, kaum etwas umgesetzt worden. Auch bei den zweiten Bällen sah er seine Mannschaft klar unterlegen. Seine Zusammenfassung fiel entsprechend hart aus: „Grundsätzlich hat alles gefehlt.“ Dass er auf die Frage nach etwas Positivem nichts nennen wollte, unterstrich diese schonungslose Analyse zusätzlich.

Stein als geschlossene Mannschaft, Neustift ohne Torchance

So klar wie Wittmann die eigene Mannschaft kritisierte, so deutlich erkannte er auch an, warum der ATSV Stein dieses Spiel auf seine Seite zog und den ersten Saisonsieg einfuhr. „Der Gegner hat hinten den Ball zirkulieren lassen, hat dann die gefährlichen Diagonalbälle gespielt und ist sehr stark als geschlossene Mannschaft aufgetreten“, sagte er. Vor allem dieser geschlossene Auftritt war aus seiner Sicht ein großer Unterschied. Bezeichnend für den Sonntagnachmittag sei außerdem gewesen, dass die Union Maria Neustift „im ganzen Match keine einzige Torchance“ hatte. Diskussionen um den Unparteiischen gab es für ihn nicht: „Die Leistung von Schiedsrichter Causevic war sehr gut. Strittige Szenen gab es keine.“

1. Klasse Ost: ATSV Stein : Maria Neustift - 3:0 (2:0)

  • 78
    Mathias Wagner 3:0
  • 45
    Daris Zekan 2:0
  • 30
    Jakub Meduseljac 1:0