In der 8. Runde der 1. Klasse Ost hat FC LACKWERK 44 Aschach am Sonntag gegen SV Sierning mit 0:2 verloren. Nach einer zunächst zähen Partie auf schwierigem Untergrund übernahmen die Gäste mit Fortdauer immer mehr das Kommando. Marcel Herzog brachte Sierning noch vor der Pause in Führung, Maximilian Baumschlager legte kurz nach dem Wechsel nach. Trainer Dominik Ebner sah den Grund für den Auswärtssieg vor allem in der Ordnung seiner Mannschaft: "Das war sicher der Schlüssel zum Erfolg."

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Der Start war alles andere als ein Offensivfeuerwerk. Ebner sprach von zwei Mannschaften, die zunächst einmal mit dem holprigen Platz beschäftigt waren. Viele hohe Bälle, wenig flache Kombinationen und ein eher kämpferischer Ton bestimmten die Anfangsphase. Vor allem Aschach machte es den Gästen in dieser Zeit schwer. "Aschach hat die ersten 30 Minuten sehr gut dagegengehalten", sagte der Sierning-Trainer, der auch das Pressing der Gastgeber ausdrücklich hervorhob. Genau dieses Anlaufen sorgte laut Ebner immer wieder für Unruhe, dazu ließ der Untergrund kaum einen sauberen Spielaufbau zu. So blieb die Partie zunächst zerfahren und musste sich erst langsam in eine Richtung entwickeln.
Mit Fortdauer kippte die Partie dann aber in Richtung der Gäste. "Als die Kräfte bei Aschach ein bisschen schwanden, wurden wir immer stärker und konnten unsere Überlegenheit auf den Platz bringen", schilderte Ebner jene Phase, in der seine Mannschaft das Kommando übernahm. In der 32. Minute belohnte sich Sierning dafür: Marcel Herzog traf mit einem Schuss ins lange Eck zum 0:1. Kurz danach lag laut Ebner sogar das zweite Tor in der Luft, doch vorerst blieb es bis zur Pause bei der knappen Führung. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Bild. Maximilian Baumschlager setzte sich in der 49. Minute gut durch und verwertete vor dem Tormann eiskalt zum 0:2.
Was Ebner an diesem Auftritt besonders gefiel, war weniger ein einzelner Moment als das Gesamtverhalten seiner Mannschaft. "Die beiden Tore waren wichtig, aber dass wir als Mannschaft wieder geschlossen verteidigt haben und eine stabile Defensive hatten, das war sicher der Schlüssel zum Erfolg", sagte er. Sierning ließ nach der Führung kaum noch etwas zu und blieb laut Trainer bis zum Ende spielbestimmend. Ebenso wichtig war für ihn, dass seine Mannschaft nicht nur defensiv sauber arbeitete, sondern auch im Spiel nach vorne den Mut behielt. "Wir kämpfen füreinander, bessern die Fehler der anderen aus und trauen uns dann offensiv mutig und entschlossen zu spielen", fasste Ebner den Auftritt zusammen.
Aus Sierninger Sicht war es damit ein Auswärtssieg, der nicht über Spektakel, sondern über Geduld, Ordnung und Konsequenz zustande kam. Der Trainer sah auch keinen Anlass für Nebenschauplätze. "Ich glaube, das Spiel ging ganz fair über die Bühne", meinte Ebner nach 90 Minuten. Dass Aschach auf dem schwierigen Platz mit viel Einsatz dagegenhielt, stellte er ausdrücklich heraus, entscheidend war für ihn aber die Entwicklung der Partie nach dieser ersten halben Stunde. Mit dem 2:0 steht Sierning nach acht Runden bei 21 Punkten und damit an der Spitze der 1. Klasse Ost – auch weil die Mannschaft diesmal hinten kaum etwas anbrennen ließ.