Der UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt bestätigt in der 1. Klasse Süd-West einen positiven Trend. Nach Rang sechs in der Vorsaison überwintert das Team von Trainer Patrick Petershofer mit 25 Punkten auf Tabellenplatz vier. Besonders die Offensive sorgt für Aufsehen: 38 erzielte Treffer bedeuten eine der besten Angriffsreihen der Liga. Allen voran Florian Penninger, der mit 14 Toren in nur zwölf Spielen überzeugt, sowie Manuel Zeppetzauer, der ebenfalls zweistellig traf.
Der sportliche Leiter, Manuel Pögl, blickt insgesamt zufrieden auf die Hinrunde zurück, verweist jedoch auf einen holprigen Beginn. „Wir sind eigentlich relativ schlecht in die Saison hineingestartet“, erinnert sich Pögl. Besonders bitter seien späte Gegentore in den ersten Partien gewesen, die wertvolle Punkte gekostet hätten. Das passierte gegen die Spitzenteams Pattigham/Pramet und Mehrnbach. „Da haben wir zweimal ganz spät noch Treffer bekommen, das war natürlich ärgerlich.“
Im weiteren Verlauf habe sich die Mannschaft jedoch stabilisiert und Schritt für Schritt gesteigert. „Mit dem restlichen Verlauf der Herbstsaison sind wir dann eigentlich sehr zufrieden gewesen“, so Pögl. Die 25 Punkte zur Winterpause seien Ausdruck einer konstanten Entwicklung und einer Mannschaft, die ihre Qualitäten zunehmend abrufen konnte.
Die spielerische Stärke des UFC liegt klar im Angriff. Pögl spricht offen an, dass die offensive Ausrichtung bewusst Teil der Vereins-DNA ist. „Unsere Offensive ist sicher unser Aushängeschild“, betont er. Die hohe Toranzahl sei kein Zufall, sondern das Ergebnis einer klaren Spielidee und mehrerer torgefährlicher Akteure. „Wir sind nicht von einem Spieler abhängig, sondern haben mehrere gefährliche Offensivkräfte.“ Gerade diese Breite in der Offensive mache den UFC schwer auszurechnen. Penninger und Zeppetzauer seien zwar die auffälligsten Namen, doch auch dahinter sei genügend Qualität vorhanden, um Spiele zu entscheiden.
Mit Blick auf das Frühjahr bleibt der Verein realistisch. Ein Aufstieg wird intern nicht als Ziel ausgegeben. „Unser erstes Ziel ist ganz klar, dass wir vorne dabei bleiben“, erklärt Pögl. Die Top-Vier seien eine realistische und ambitionierte Zielsetzung. „Aufsteigen müssen andere, wenn man sich deren Ambitionen und Kader anschaut. Wir wollen unsere Position festigen und konstant bleiben.“ Die Ausgangslage sei gut, doch der sportliche Leiter warnt vor zu hohen Erwartungen. Die Liga sei eng, jede Schwächephase könne schnell bestraft werden. Umso wichtiger sei es, mit Ruhe und Stabilität in die Rückrunde zu gehen.
Personell setzt der UFC Peterskirchen/Tumeltsham/Andrichsfurt auf Kontinuität. Abgänge gibt es keine, auch fixe Neuzugänge sind derzeit nicht geplant. „Wir sind von der Qualität und der Breite unseres Kaders sehr überzeugt“, sagt Pögl. Sollte sich dennoch eine Möglichkeit ergeben, werde man sich diese ansehen – allerdings ohne Druck.
Die Vorbereitung läuft bereits einige Zeit mit individuellen Laufprogrammen, der offizielle Trainingsstart erfolgt morgen, Dienstag. Ein besonderes Highlight wartet in den Semesterferien, wenn der gesamte Tross – rund 40 Personen – zu einem Trainingslager nach Kroatien aufbricht. „Das ist für uns sportlich und mannschaftlich enorm wichtig“, so Pögl. Die Vorbereitungsspiele wurden bewusst gegen starke Gegner angesetzt, um von Beginn an gefordert zu sein. Man spielt fast durchwegs gegen Bezirksligisten oder Spitzenteams aus der 1. Klasse.