1. Klasse Süd-West

"Wir haben mit dem Aufstieg Geschichte geschrieben" – Union Aspach-Wildenau geht mit breitem Kader in die 1. Klasse

Aspach/Wildenau

Nach dem Meistertitel in der 2. Klasse West und dem Aufstieg in die 1. Klasse Süd-West geht Union Aspach-Wildenau mit viel Selbstvertrauen, aber auch mit Respekt in den Sommer. Sportlicher Leiter Stefan Reichinger spricht von einer "überragenden" Saison, sieht den nächsten Schritt aber klar über die Breite des Kaders, den starken Zusammenhalt in der Mannschaft und harte Arbeit.

Zweikampf zwischen Spielern in Rot und Weiß-Blau - Ball in der Luft

Image by Jörg Struwe from Pixabay

Ein Meisterjahr mit starkem Schlussspurt

 "Grundsätzlich war die Saison im Nachhinein gesehen überragend, wir sind Meister geworden", sagt der sportliche Leiter. Gleichzeitig blendet er nicht aus, dass es auch schwierigere Wochen gab. "Wir haben trotzdem ein paar Wochen gehabt, wo es uns in der Rückrunde etwas schwerer gefallen ist." Union Aspach-Wildenau beendete die Saison mit fünf Siegen in Serie, gewann gegen St. Johann/Walde mit 4:3, gegen USV Neuhofen/I. 1b mit 6:2, bei SV Pram mit 2:1, gegen Friedburg/Pöndorf 1b mit 6:0 und bei Treubach/Roßbach mit 2:1.  "Im Großen und Ganzen war es eine perfekte Saison. Wir haben mit dem Aufstieg in unserem Verein Geschichte geschrieben, da der letzte Aufstieg 16 oder 17 Jahre her ist", sagt Reichinger.

Im Sommer setzt der Meister auf Kontinuität. Viel Bewegung soll es im Aufgebot nicht geben, was nach einer solchen Saison auch wenig überrascht. "Der Kader von der Vorsaison bleibt so weit bestehen. Stand jetzt bekommen wir für die neue Saison zwei Verstärkungen."

Respekt vor der neuen Liga, aber kein Zweifel am eigenen Weg

Reichinger sieht in der neuen Liga eine große Herausforderung und spricht sehr offen darüber, dass das Niveau hoch sein wird. "Ich glaube, dass jede Mannschaft viel Qualität hat, gutes Tempo im Spiel hat und spielerisch sehr gut ist", sagt er. Einen einzelnen Klub wollte er dabei nicht besonders hervorheben. Für ihn ist weniger eine Spitzenmannschaft das Thema, sondern die Breite der Konkurrenz. "Grundsätzlich hat mich nicht eine Mannschaft überzeugt, sondern die ganze Liga." Genau daraus leitet er aber auch die eigene Aufgabe ab. Union Aspach-Wildenau will sich nicht verstecken, sondern die neue Herausforderung annehmen. "Wir sind überzeugt davon, dass wir die neue Aufgabe meistern werden und eine positive Saison spielen können", so Reichinger.

Die große Stärke bleibt das Kollektiv

Wenn Reichinger über die Mannschaft spricht, landet er nicht bei einzelnen Namen, sondern beim Innenleben der Gruppe. "Bei uns würde ich einfach das Kollektiv hervorheben", sagt er. Für ihn ist genau das der größte Trumpf von Union Aspach-Wildenau. "Wir haben eine super Gemeinschaft." Reichinger beschreibt die Mannschaft als "eine große Familie" und betont, dass jeder im Verein aufgenommen werde. Auch im Umfeld gibt es kleinere Veränderungen: Der bisherige Reservetrainer hört nach zwei Jahren auf, ab Sommer übernimmt Michael Kaundert die Reserve. "Wir sind überzeugt davon, dass er das super machen wird", sagt Reichinger. Fix im Kalender steht außerdem schon der 19. Juli, dann lädt der Verein zum Frühschoppen. So geht Union Aspach-Wildenau mit Meisterstolz, Bodenhaftung und einem klaren Zusammenhalt in den nächsten Abschnitt.