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FC Genino Pischelsdorf – Senad Hamzic: „Endlich zu null“ – 0:0 gegen UFC Lasco Lochen

Pischelsdorf
UFC Lochen

Im Duell der 1. Klasse Süd-West zwischen FC Genino Pischelsdorf und UFC Lasco Lochen stand am Ende ein 0:0 – geprägt von Disziplin, Kompaktheit und sauberer Arbeit gegen den Ball. Trainer Senad Hamzic lobte die Stabilität seiner Defensive und blickt zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben: Wichtig war ihm vor allem, dass seine Mannschaft „endlich zu null“ blieb. Tore fielen keine – beide Teams hielten die Ordnung, beide Torhüter die Null.

Fußball auf Rasen neben gelber Markierungslinie

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Frühe Kontrolle der Gäste, dann findet Pischelsdorf ins Spiel

Der Spielfluss war von Beginn an engmaschig, ohne große Räume oder wilde Schlagabtäusche. Hamzic ordnete die Startphase so ein: „Es war ein taktisch geprägtes Spiel. In den ersten 10 Minuten hätte Lochen in Führung gehen können. Nach 15, 20 Minuten fanden wir besser in die Partie und hatten auch einige gute Chancen.“ In der 10. Minute kombinierten sich die Gäste über die Seite in den Strafraum, wo Michael Schwab zum Abschluss kam – zu zentral, der Pischelsdorfer Torhüter hatte keine Mühe. Mit zunehmender Spieldauer verschoben sich die Gewichte: Pischelsdorf gewann mehr Zweikämpfe und suchte konsequent den Abschluss aus mittleren Distanzen. Die gefährlichste Szene vor der Pause verbuchte die Heimelf in der 35. Minute, als Devid Stanisavljevic wuchtig und präzise aus der Distanz abzog – der Ball kam brandgefährlich aufs Tor, wurde aber entschärft. Zur Halbzeit stand es leistungsgerecht 0:0.

Ausgeglichenheit statt Standardpower – ein kurzer Aufreger

Über 90 Minuten erlebte Hamzic ein Kräftemessen ohne klare Ballbesitzdominanz: „Das war über die 90 Minuten ziemlich ausgeglichen.“ Auch bei ruhenden Bällen sprang wenig Zählbares heraus; die Hereingaben fanden selten klare Abnehmer. Für den größten Aufreger sorgte eine Szene um die 30. Minute im Strafraum – Pischelsdorf wähnte sich kurz vor einem möglichen Elfmeter. Hamzic dazu: „Da gab es eine Aktion, bei der wir vielleicht einen Elfmeter bekommen hätten. In der Absprache mit dem Schiedsrichter blieb es bei seiner Einschätzung: zu wenig für einen Pfiff.“ Insgesamt prägten Zweikampfhärte, Disziplin und viel Defensivarbeit das Geschehen.

Kollektiv im Fokus und die Null als Basis für den Ausblick

Individuelle Glanzlichter blieben aus Sicht des Trainers Mangelware – und genau das verstand er als Kompliment an beide Seiten: „Ich spreche beiden Mannschaften ein Pauschallob aus. Es war durchgehend ein ausgeglichenes Spiel; keiner stach besonders heraus.“ Für Pischelsdorf überwog das Positive in der Arbeit gegen den Ball. Die „Null“ gibt Struktur und Selbstvertrauen, offensiv fehlte diesmal das Quäntchen Glück im Abschluss. An der Ausrichtung will das Team festhalten: stabil stehen, konsequent verteidigen und die wenigen offenen Momente entschlossen nutzen. Mit dieser Basis blickt Pischelsdorf optimistisch nach vorne – in der Erwartung, dass bald „ein, zwei Tore“ die solide Defensive veredeln.