In der 1. Klasse Süd-West hat sich Union Raiba Hochburg-Ach am Samstag mit 3:1 bei UFC Riegerting durchgesetzt und damit auch den zweiten Saisonsieg geholt. Ausschlaggebend war aus Sicht von Co-Trainer Sebastian Schulz vor allem die erste Halbzeit, in der seine Mannschaft nach kurzer Anlaufzeit auf Kurs kam und sich mit zwei Treffern von Adrian Michael Etmanski eine gute Ausgangsposition verschaffte. Genau diese frühe Führung gab den Gästen die Ruhe für den weiteren Spielverlauf, wie Schulz danach erklärte.

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Von Beginn an war es nach Schulz’ Eindruck aber noch kein Spiel, das sofort nur in eine Richtung lief. „Wir haben einige Minuten gebraucht, um ins Spiel reinzukommen und uns ein leichtes Übergewicht bei Chancen und Ballbesitz zu erspielen. Dann ist das Spiel eigentlich in unsere Richtung gelaufen“, sagte der Co-Trainer von Union Raiba Hochburg-Ach. Diese Entwicklung ließ sich auch am Ergebnis gut ablesen. Nach 22 Minuten brachte Adrian Michael Etmanski seine Mannschaft mit 1:0 in Führung, in der 34. Minute legte derselbe Spieler das 2:0 nach. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Pause, und genau damit hatte sich Union Raiba Hochburg-Ach eine sehr brauchbare Ausgangslage für die zweite Hälfte geschaffen.
Besonders klar schilderte Schulz danach, wie die beiden Treffer zustande kamen. Für ihn war auffällig, dass beide Tore fast identisch vorbereitet wurden. „Es waren eigentlich beide Tore gleich aufgebaut. Unser Außenspieler Manuel Longhino hat links den Ball bekommen, ist am Außenverteidiger vorbeigezogen und hat dann einen scharfen Ball in die Mitte gebracht, wo Adrian Etmanski zweimal den Ball ins Tor gebracht hat“, erklärte Schulz. Noch wichtiger als die genaue Entstehung war für ihn aber die Wirkung dieses Doppelschlags. „Die ersten zwei Tore in der ersten Halbzeit waren maßgeblich dafür, dass wir das Spiel ruhiger gestalten konnten und dem Gegner eher den Ball überlassen konnten“, sagte er. Union Raiba Hochburg-Ach musste nach dem 2:0 also nicht mehr ständig nach vorne forcieren, sondern konnte mit dem Vorsprung arbeiten.
Dass der Auswärtssieg am Ende Bestand hatte, führte Schulz nicht nur auf die Tore zurück. Für ihn war vor allem entscheidend, wie geschlossen seine Mannschaft über weite Strecken aufgetreten ist. „Das Kämpfen füreinander war sehr gut. Wenn ein Fehler passiert ist, ist sofort der Mannschaftskollege da gewesen und hat diesen ausgebessert. Auch der Zusammenschluss im Kollektiv war wieder einmal sehr gut“, sagte er. Ganz problemlos war die Aufgabe gegen UFC Riegerting trotzdem nicht. Schulz bezeichnete den Gegner als „eine junge, spritzige Mannschaft“, die seiner Elf Schwierigkeiten bereitete und auch immer wieder gefährlich vor das Tor kam, sich aber nicht belohnte. Erst in der 90. Minute änderte sich am Spielstand noch einmal etwas: Philipp Stüber verkürzte für UFC Riegerting auf 1:2, ehe Aysen Raad Abed Halata den alten Abstand wiederherstellte und den 3:1-Endstand fixierte.
Unter dem Strich nahm Union Raiba Hochburg-Ach also genau das mit, was eine Mannschaft nach einer 2:0-Pausenführung mitnehmen will: den Auswärtssieg und die nächsten drei Punkte. Schulz machte nach dem Schlusspfiff auch kein großes Thema aus einzelnen Entscheidungen des Schiedsrichters. „Hin und wieder sind einige Entscheidungen gefallen, die auch in die andere Richtung hätten gehen können. Das hat der Schiedsrichter so bewertet, und im Großen und Ganzen ist das auf beiden Seiten passiert“, sagte er. Viel wichtiger ist für Union Raiba Hochburg-Ach ohnehin der Blick auf die Tabelle. Nach zwei Runden hält die Mannschaft bei sechs Punkten und steht damit an der Spitze, während UFC Riegerting vorerst bei einem Zähler bleibt.