Spielberichte

„Wir wussten vor dem Spiel, dass wir heute gewinnen wollen“: Union Hochburg-Ach gewinnt 4:1

Hochburg-Ach
TSU Handenberg

In der 1. Klasse Süd-West hat sich die Union Raiba Hochburg-Ach am Samstagnachmittag mit 4:1 gegen die TSU Mitterbauer Handenberg durchgesetzt. Co-Trainer Sebastian Schulz sah den entscheidenden Moment in jener Phase, als die Gäste zunächst gefährlich wurden, der Aufsteiger im Gegenzug aber das 1:0 machte und damit die Partie klar auf die eigene Seite zog.

Gestapelte Bälle auf Rasen

Foto von Pedram Raz auf Unsplash

Gut im Spiel, aber mit Respekt vor dem Zentrum der Gäste

Sebastian Schulz beschrieb einen Auftritt, in dem seine Mannschaft von Anfang an präsent war und die Partie nicht erst suchen musste. „Von Beginn an waren wir gut im Spiel, haben gut kombiniert und als Mannschaft gegen Handenberg dagegengehalten“, sagte der Co-Trainer nach dem Schlusspfiff. Damit war aus seiner Sicht die Basis für den Heimsieg gelegt. Hochburg-Ach war sofort da, hielt als Gruppe dagegen und fand auch mit Ball Lösungen. Gleichzeitig verschwieg Schulz nicht, dass der Gegner Qualitäten mitbrachte. Vor allem im Zentrum sah er bei Handenberg ballsichere Spieler, die immer wieder Ruhe in ihr Spiel brachten und phasenweise auch Torgefahr ausstrahlten. Gerade deshalb bekam die erste Führung für die Gastgeber später noch mehr Gewicht.

1:0 als Knackpunkt, danach legte Hochburg-Ach konsequent nach

Für Schulz lag der Wendepunkt in einer ganz konkreten Phase der ersten Hälfte. „Nach einer gefährlichen Torchance für Handenberg haben wir im Gegenzug sofort das 1:0 gemacht und damit das Spiel auf unsere Seite gezogen“, erklärte er. Das 1:0 fiel in der 23. Minute durch Andreas Bonauer. Mit diesem Treffer war Hochburg-Ach nicht zufrieden, sondern legte weiter nach. Schon in der 30. Minute erhöhte David Wengler auf 2:0, und mit diesem Vorsprung ging es auch in die Pause. Direkt nach Wiederbeginn blieb die Heimelf am Drücker. Adrian Etmanski stellte in der 47. Minute auf 3:0, nur fünf Minuten später traf Andreas Bonauer ein zweites Mal zum 4:0. Der Anschlusstreffer von Georgi Vlaychovski in der 73. Minute änderte nichts mehr daran, dass die Partie da längst in Richtung der Gastgeber gekippt war.

Kollektiv stand im Mittelpunkt

Dass Schulz nach dem Spiel nicht zuerst einzelne Spieler, sondern die ganze Mannschaft hervorhob, passte zu seiner Analyse. „Besonders gut funktioniert hat einfach das Kollektiv. Auch aufgrund einiger Ausfälle, die wir diese Woche hatten, haben wir als Mannschaft sehr gut dagegengehalten“, sagte er. Für Hochburg-Ach war dieser Auftritt also auch deshalb wichtig, weil die Voraussetzungen laut dem Co-Trainer nicht ideal waren. Umso mehr zählte für ihn, dass die Mannschaft geschlossen auftrat und die richtige Haltung auf den Platz brachte. „Wir wussten vor dem Spiel, dass wir heute gewinnen wollen“, sagte Schulz. In seiner Sicht ergab sich daraus der Unterschied zwischen beiden Teams: Hochburg-Ach holte sich Ballgewinne, blieb im Spiel über den Kampf stabil und strahlte vorne genug Gefahr aus, um aus einer guten Leistung auch ein klares Ergebnis zu machen.

Verdientes 4:1 und ein guter Stand nach vier Runden

Große Diskussionen abseits des Resultats gab es für Schulz nach der Partie nicht. „Diskutable Szenen gab es aus unserer Sicht nicht. Die Schiedsrichterleistung war in Ordnung“, sagte der Co-Trainer, der den Fokus lieber auf das Sportliche legte. Seine Schlussfolgerung fiel entsprechend deutlich aus: „Unser Kollektiv über Kampf, über Ballgewinne und auch über die ausgestrahlte Torgefahr hat dafür gesorgt, dass der 4:1-Sieg verdient war.“ Mit diesem Erfolg hält die Union Hochburg-Ach nach vier Runden bei neun Punkten und steht damit in der Tabelle auf Rang zwei. Der Heimsieg gegen die TSU Handenberg war deshalb nicht nur ein klares Ergebnis auf der Anzeigetafel, sondern auch ein weiterer Beleg dafür, dass die Mannschaft ihren guten Saisonstart in der Liga bestätigen konnte.

1. Klasse Süd-West: Hochburg-Ach : Handenberg - 4:1 (2:0)

  • 73
    Georgi Vlaychovski 4:1
  • 52
    Andreas Bonauer 4:0
  • 47
    Adrian Michael Etmanski 3:0
  • 30
    David Wengler 2:0
  • 23
    Andreas Bonauer 1:0