Am heutigen Donnerstagabend kam es zwischen der TSU Jeging und dem UFC Attergau zum Hinspiel der Auto Günther Relegation 2026 in der Jeginger Versich.at-Arena vor einer Kulisse von rund 500 Zuschauerinnen und Zuschauern. Trotz des 4:2-Heimsieges gegen die SPG Palting/Seeham gelang den Hausherren aus Jeging der Klassenerhalt in der Bezirksliga West nicht. Sie mussten mit einem Punkt Abstand zum rettenden Ufer in die Relegation gehen. Dort müssen sie sich mit der UFC Attergau einem schweren Gegner stellen, denn die Attergauer scheiterten nur knapp am direkten Aufstieg nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen gegen St. Wolfgang.
Bei hochsommerlichen Temperaturen lieferten sich die beiden Mannschaften einen hitzigen Kampf, in dem sie sich nichts schenken wollten. Nachdem sie sich zunächst vorsichtig in die Partie herangetastet hatten, gab es mit zunehmender Spieldauer immer mehr Chancen auf beiden Seiten. Der erste Treffer fiel in der 30. Minute auf Seiten der Gastgeber: Slobodan Gusa verwertete einen Konterangriff zum 1:0. Danach gab es weitere Chancen auf beiden Seiten, doch es blieb zunächst bei der 1:0-Führung für die Gastgeber.
In der zweiten Hälfte sollten dann jedoch mehrere Treffer fallen. Zunächst erhöhten die Jeginger durch Robert Hehedosh ihre Führung auf 2:0. Der Attergauer Keeper hatte in der 55. Minute bei seinem Abschluss keine Chance. Die Gäste aus Attergau ließen sich davon jedoch nicht beeinflussen, sondern spielten weiterhin zielstrebig nach vorne. Dies machte sich in der 65. Minute bezahlt, als Jonas Hemetsberger den Anschlusstreffer erzielte. Trotz des Attergauer Aufschwungs gelang es den Jegingern, dagegenzuhalten. Sechs Minuten nach dem Anschlusstreffer vollendete Arda Yilmaz einen Konterangriff zur 3:1-Führung für die Hausherren. Danach ging es hin und her, und kurz vor dem Abpfiff gelang Raphael Reindl noch der Anschlusstreffer zum 3:2-Endstand, der für die Attergauer im Rückspiel am kommenden Sonntag noch wichtig werden könnte.
"Wir haben gewusst, dass uns mit den Attergauern ein harter Gegner erwarten würde und die Relegation gegen sie eine große Herausforderung werden wird. Spielerisch hatten wir zwar Vorteile, doch die Attergauer haben von Beginn an sehr zweikampfbetont agiert und uns das Leben schwer gemacht. Wir haben den Kampf jedoch angenommen und eine souveräne Leistung gezeigt. Der Sieg ist zwar positiv, doch wir dürfen uns damit definitiv nicht ausruhen und müssen im Rückspiel erneut eine Topleistung zeigen. An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal den Schiedsrichter loben, der die Partie heute ausgesprochen gut geleitet hat."