In der 1. Klasse Süd hat sich der TSV Sparkasse Frankenmarkt am Freitagabend bei der SPG Zipf/UVB mit einem 1:1 begnügen müssen. Aus Sicht von Trainer Tobias Aschenberger fühlte sich das Remis eher wie zwei verlorene Punkte an, weil seine Mannschaft früh in Führung gegangen war und die Partie vor der Pause nach seinen Worten längst hätte entscheiden können. Genau diese ausgelassenen Möglichkeiten waren für ihn am Ende der Grund, warum es nur bei einem Punkt blieb.

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Frankenmarkt fand nach Darstellung seines Trainers von Beginn an ordentlich in die Partie. „Wir sind wieder gut in die Partie gekommen, haben unseren Spielplan wirklich gut umgesetzt“, sagte Aschenberger nach dem Schlusspfiff. Diese starke Anfangsphase schlug sich schon in der 12. Minute auch im Ergebnis nieder, als Fabio Putz die Gäste mit 1:0 in Front brachte. Der Frankenmarkt-Coach sprach dabei von einem „Traumtreffer“, der den guten Beginn unterstrich. Bis zur Pause blieb es bei diesem einen Tor, obwohl die Gäste aus ihrer Sicht in dieser Phase genügend Möglichkeiten hatten, um den Vorsprung deutlicher zu machen und der Partie schon früh eine klare Richtung zu geben.
Genau dort setzte Aschenberger mit seiner Analyse an. „Ein Sieg, drei Punkte für uns wären mit Sicherheit nicht unverdient gewesen, aber wir hätten es in der ersten Halbzeit einfach schon klarmachen müssen“, sagte der Trainer. Besonders deutlich wurde er bei der Chancenverwertung: „Wir haben ein paar Hunderter-Chancen gehabt, hundertprozentige Chancen, die wir dann einfach nicht gemacht haben.“ Aus seiner Sicht wäre ein zweites oder sogar drittes Tor vor der Pause der Knackpunkt gewesen. „Wenn du in der ersten Halbzeit schon das 2:0 oder 3:0 schießt, dann schaut die Partie natürlich ganz anders aus“, meinte Aschenberger. Weil dieser zweite Treffer ausblieb, blieb Zipf im Spiel, kam nach Seitenwechsel besser hinein und belohnte sich in der 86. Minute noch mit dem Ausgleich durch Christian Brandl zum 1:1.
Dass am Ende nur ein Punkt herausschaute, führte der Coach deshalb ohne Umschweife auf einen Punkt zurück: „Chancenauswertung.“ Viel mehr brauchte Aschenberger dazu nicht zu sagen, weil für ihn genau dort der Unterschied zwischen einem möglichen Auswärtssieg und diesem Remis lag. Abseits davon fiel sein Urteil über die eigene Mannschaft durchaus positiv aus. „Grundsätzlich hat es gut funktioniert. Die Tore müssen wir einfach machen. Sonst bin ich sehr zufrieden“, sagte er. Auch den Gegner stufte er hoch ein. „Zipf ist eine Mannschaft, die gut ist“, meinte Aschenberger und hob dabei besonders Kevin Schwamberger hervor, der aus seiner Sicht „wirklich eine sehr gute Partie gemacht habe.“ Für den TSV Frankenmarkt bleibt damit nach drei Runden ein ordentlicher Start mit fünf Punkten, auch wenn sich dieses 1:1 nach dem Verlauf für die Gäste eher wie eine verpasste Chance angefühlt haben dürfte.