In der 1. Klasse Süd hat sich UFC Attergau am Samstag mit 4:0 gegen SV Promot Roitham durchgesetzt. Trainer Andreas Staudinger sprach von einem verdienten Sieg, obwohl seine Mannschaft in der ersten Halbzeit einen Elfmeter liegen ließ und dem Gegner Chancen auf den Ausgleich anbot. Nach der Pause zog Attergau das Ergebnis aber deutlich in die Höhe und sorgte spätestens mit dem 3:0 für klare Verhältnisse.

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Der Einstieg war für Attergau genau so, wie man sich ein Heimspiel wünscht. Bereits in der 6. Minute brachte Simon Sagerer die Gastgeber in Führung und legte damit früh die Richtung fest. Staudinger sagte, dass dieses 1:0 wichtig gewesen sei, gerade in einem Spiel auf dem eigenen Platz. Noch in der ersten Halbzeit hatte seine Mannschaft dann sogar die große Möglichkeit, die Partie noch stärker auf die eigene Seite zu ziehen. „Wie wir den Elfmeter zum vermeintlichen 2:0 gehabt haben, haben wir gedacht: Okay, das kippt zu uns“, erklärte der Trainer. Der Strafstoß blieb allerdings ungenutzt, und genau deshalb blieb Roitham in der Partie. Staudinger machte auch deutlich, dass der Gegner nach dem 0:1 gefährlich blieb und „zwei, drei ganz gute Chancen auf den Ausgleich“ hatte. Kurz vor der Pause brauchte Attergau dann noch seinen Torwart, der eine gefährliche Aktion stark entschärfte.
Mit dem knappen 1:0 zur Pause war also noch nichts endgültig entschieden, auch wenn Staudinger seine Mannschaft schon in der ersten Hälfte auf gutem Weg sah. Nach Wiederbeginn schaffte Attergau dann aber genau jenen nächsten Treffer, der dem Spiel mehr Klarheit gab. Johannes Hemetsberger stellte in der 51. Minute auf 2:0, und damit bekam die Partie aus Sicht der Gastgeber deutlich mehr Ruhe. Wirklich endgültig entschieden war die Begegnung für den Trainer dann in der 74. Minute, als Elias Antonius Jochimstal das 3:0 erzielte. „Spätestens mit dem 3:0 war der Deckel drauf“, sagte Staudinger, und viel klarer lässt sich die Wirkung dieses Treffers nicht beschreiben. Dass Johannes Hemetsberger nur zwei Minuten später noch auf 4:0 erhöhte, machte den Nachmittag auch im Ergebnis deutlich. Staudingers Einordnung fiel deshalb klar aus: „Im Großen und Ganzen war es ein verdienter Sieg, und in der Höhe hat er gepasst.“
So zufrieden der Attergau-Trainer mit dem Resultat auch war, ganz ohne kritischen Blick wollte er den Auftritt dennoch nicht stehen lassen. Als größte Stärke seiner Mannschaft nannte Staudinger die personelle Qualität: „Wir haben eine sehr große Qualität in der Breite. Das muss man so sagen.“ Dazu komme, dass sein Team über längere Phasen guten Fußball gezeigt habe. Gleichzeitig sprach er aber auch offen an, woran weiter gearbeitet werden muss. „Wir haben Phasen drin, wo wir fünfzehn, zwanzig Minuten ganz gut drin sind, dann wieder zehn Minuten ein bisschen alles locker laufen lassen“, meinte er. Genau darin sieht er das Verbesserungspotenzial, denn diese guten Phasen sollen künftig einmal über volle 45 Minuten tragen. Positiv hob Staudinger neben der geschlossenen Mannschaftsleistung auch den Unparteiischen hervor, der das Spiel aus seiner Sicht gut laufen ließ und ohne strittige Szenen auskam. Für Attergau bleiben damit drei Punkte und nach acht Runden 16 Zähler, dazu das Gefühl, in einem laut Trainer „schweren Spiel“ letztlich doch sehr souverän geliefert zu haben.