Spielberichte

„Das 2:0 nach sechs Minuten hat die Weichen gestellt“ – UFC Attergau entscheidet Heimspiel früh

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UFC Attergau
Union Gampern

In der 1. Klasse Süd hat der UFC Attergau gegen Union Gampern klar mit 5:0 gewonnen und schon in der Anfangsphase die Richtung vorgegeben. Trainer Andreas Staudinger machte den Schlüssel zum Sieg schnell aus: „Das 2:0 nach sechs Minuten hat die Weichen auf Sieg gestellt.“ Danach kontrollierten die Gastgeber die Partie, blieben hinten stabil und bauten den Vorsprung nach der Pause weiter aus.

Zweikampf zwischen zwei Fußballspielern in Schwarz und Grün

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Frühe Tore bringen Attergau sofort auf Kurs

Die Partie war praktisch vom Start weg in eine klare Richtung gelaufen. Schon in der 3. Minute brachte Simon Sagerer die Attergauer mit 1:0 in Führung, nur drei Minuten später legte Johannes Hemetsberger das 2:0 nach. Staudinger sprach von einem Auftakt, wie man ihn sich als Trainer wünscht. „Wir sind super in die Partie hineingekommen und haben früh Tore gemacht, was man sich für so ein Spiel eigentlich wünscht“, sagte der Coach. Gerade diese ersten Minuten waren aus seiner Sicht der entscheidende Punkt, weil seine Mannschaft sofort Sicherheit hatte und Gampern damit früh unter Druck geriet. Beim zweiten Treffer schilderte Staudinger auch die Entstehung genauer: Fabian Reindl köpfelte zunächst an die Latte, Johannes Hemetsberger musste danach nur noch einköpfen. Auch das 1:0 durch Simon Sagerer bezeichnete er als sehr wichtig. Bis etwa zur 20. Minute hatte Attergau laut seinem Trainer noch weitere Möglichkeiten, ehe die Gastgeber vor der Pause etwas nachließen. „Wir hätten da ruhig noch das eine oder andere Tor nachlegen können“, meinte Staudinger, trotzdem ging es mit einer klaren und aus seiner Sicht verdienten 2:0-Führung in die Halbzeit.


Nach der Pause bleibt Attergau ruhig und legt nach

Das Ergebnis wurde im zweiten Durchgang noch deutlicher. In der 55. Minute schnürte Simon Sagerer mit dem 3:0 seinen Doppelpack und sorgte damit endgültig für klare Verhältnisse. Elf Minuten später erhöhte Johannes Hemetsberger auf 4:0 und machte den zweiten Treffer des Tages. Den Schlusspunkt setzte dann wieder Sagerer, der in der 87. Minute auch noch das 5:0 erzielte und damit seinen Dreierpack komplettierte. Staudinger gefiel vor allem, wie seine Mannschaft die Partie nach dem Seitenwechsel verwaltete, ohne die Ordnung zu verlieren. „Speziell in der zweiten Halbzeit haben wir den Ball laufen lassen und den Gegner“, sagte er. Dazu passte auch seine Einschätzung, dass der Sieg sogar noch höher hätte ausfallen können. Für Attergau war es also nicht nur ein klarer Heimerfolg, sondern auch ein Spiel, in dem die Mannschaft über weite Strecken die Kontrolle behielt und den Vorsprung Schritt für Schritt weiter ausbaute.

Stabile Defensive als Basis, trotzdem sieht Trainer noch Luft nach oben

Neben den fünf Toren hob Staudinger vor allem die Arbeit gegen den Ball hervor. „Definitiv funktioniert hat die Defensive. Wir stehen aktuell sehr stabil und haben jetzt drei Spiele in Folge zu null gespielt“, sagte der Attergau-Trainer. Für ihn war das ein ganz wichtiger Punkt, weil eine sichere Abwehr im Unterhaus oft die Grundlage für klare Siege ist. Gleichzeitig sah er auch im Offensivspiel viel von dem, was seine Mannschaft in den vergangenen Einheiten einstudiert hat. „Offensiv haben wir die Tore gemacht und das eigentlich ganz gut umgesetzt, was wir trainiert haben“, erklärte er. Ganz ohne Kritik wollte Staudinger den Auftritt aber nicht stehen lassen. „Luft nach oben ist natürlich immer da. Das Spiel gegen den Ball können wir noch besser und intensiver betreiben“, meinte er. Den Unterschied zwischen beiden Mannschaften verortete er insgesamt in der aktuellen personellen und sportlichen Lage. Gampern habe derzeit viele Verletzte, während Attergau aus dem Vollen schöpfen könne. „Der Unterschied ist einfach die Qualität aktuell“, sagte Staudinger. Damit sprach er auch die Tabellensituation an, in der Attergau oben mitmischt, während Gampern weiter am Ende steht.

Klarer Heimsieg, der für Attergau ins Bild passt

So blieb am Ende ein 5:0, das für Staudinger nicht nur wegen des Ergebnisses, sondern vor allem wegen des Spielverlaufs stimmig war. Seine Mannschaft erwischte den besseren Beginn, stellte früh auf 2:0 und ließ danach wenig anbrennen. Dazu kommt die Serie ohne Gegentor, die den aktuellen Lauf der Attergauer zusätzlich unterstreicht. Auch die Heimstärke sprach der Trainer an, als er darauf verwies, dass sein Team in den vergangenen eineinhalb Jahren zu Hause nur ein Spiel verloren habe. Das erklärt mit, warum der Tabellenzweite gegen das Schlusslicht von Beginn an als aktiveres Team auftrat. Diskussionen rund um den Unparteiischen wollte Staudinger gar nicht erst groß machen. „Die Leistung von Schiedsrichter Kabashi war nicht entscheidend für das Spiel. Im Großen und Ganzen war es in Ordnung“, sagte er. Für den UFC Attergau war es damit ein rundum gelungener Samstagnachmittag, bei dem frühe Tore, defensive Stabilität und eine klare Linie über die gesamte Spielzeit zusammenpassten.

1. Klasse Süd: Attergau : Gampern - 5:0 (2:0)

  • 87
    Simon Sagerer 5:0
  • 66
    Johannes Hemetsberger 4:0
  • 55
    Simon Sagerer 3:0
  • 6
    Johannes Hemetsberger 2:0
  • 3
    Simon Sagerer 1:0