Zum Auftakt der neuen 2. Klasse 1b setzten sich die Union Asfelden Juniors gegen die ASKÖ Schwertberg 1b mit 3:1 durch, obwohl es zur Pause noch 0:0 gestanden hatte. Für Trainer Thomas Wöckinger war die Niederlage vor allem auf eine kurze, aber folgenschwere Phase zurückzuführen: „Die ersten zehn Minuten nach der Pause“ seien ausschlaggebend gewesen, weil seine Mannschaft dort mit einfachen Fehlern das Spiel aus der Hand gab.

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Bis zum Seitenwechsel sprach aus Sicht der Gäste noch wenig für eine derart klare Niederlage. Wöckinger sagte, seine Mannschaft sei „grundsätzlich gut im Spiel“ gewesen und habe sich spielerisch sogar als „die stärkere Mannschaft“ gesehen. Dazu kamen in der ersten Hälfte laut dem Trainer auch einige Chancen, die aber ungenützt blieben. So ging es mit 0:0 in die Kabinen, und genau das war im Nachhinein ein Punkt, der Schwertberg ärgern musste. Denn nach dem Eindruck des Trainers war in dieser Phase mehr drinnen, ohne dass sich seine Mannschaft dafür auf der Anzeigetafel belohnen konnte.
Der Bruch folgte dann unmittelbar nach dem Wiederbeginn. Schon in der 46. Minute brachte Nico Paleta die Ansfelden Juniors in Führung, nur vier Minuten später legte abermals Paleta das 2:0 nach, ehe Marco Nikic in der 52. Minute auf 3:0 stellte. Wöckinger führte diese Minuten klar auf eigene Fehler zurück. „Bei allen drei Toren waren es drei entscheidende Fehler im Spielzentrum“, sagte der Trainer. Mal sei ein Fehlpass dabei gewesen, mal ein Ballverlust im Dribbling, jeweils im Zentrum des Spielfelds. Ansfelden schaltete laut Wöckinger danach „sehr gut um“ und machte aus eigentlich vier Situationen gleich drei Tore.
Genau dort machte der Schwertberger Trainer auch den größten Unterschied zwischen den beiden Teams aus. „Die Chancenauswertung war der große Unterschied“, meinte Wöckinger, der seiner Mannschaft spielerisch weiter ordentliche Ansätze attestierte, aber zu viele einfache Fehler im Aufbau sah. „Spielerisch war es sehr gut. Es waren einfach zu viele einfache Fehler im Spielaufbau, beziehungsweise war die Chancenauswertung auch nicht so gut“, fasste er zusammen. Der Anschlusstreffer von Jarno Kaimberger in der 84. Minute änderte am Ausgang nichts mehr, zeigte aber zumindest, dass die ASKÖ nicht ganz ohne Ertrag blieb. Den Schiedsrichter wollte Wöckinger trotz mancher kleinlicher Linie nicht zum Thema machen, weil es aus seiner Sicht „keine spielentscheidenden Szenen“ gab. So blieb unter dem Strich ein Auftakt, bei dem für die Gäste vor allem die Phase direkt nach der Pause nachwirkt.