In der 2. Klasse 1b setzte sich die DSG Union HABAU Perg 1b beim SK St. Magdalena 1b mit 2:0 durch und nahm damit aus Sicht von Trainer Markus Derntl-Saffertmüller einen verdienten, aber keineswegs mühelosen Auswärtssieg mit. Der frühe Führungstreffer gab Perg Sicherheit, danach blieb die Partie jedoch lange offen, weil die Gäste ihre Chancen auf das zweite Tor nicht nutzten und laut ihrem Coach körperlich nicht bei allen Spielern am gewohnten Level waren.

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Perg hatte die Partie von Beginn an gut im Griff und stellte früh die Weichen. Bereits in der 3. Minute traf Moritz Füricht mit einem Weitschuss aus rund 20 Metern zum 1:0, ein Treffer, der nach Ansicht von Trainer Markus Derntl Saffertmüller enorm wichtig war. "Wir haben sehr gut ins Spiel gefunden, sind schon in Minute drei in Führung gegangen und waren in den ersten 25 Minuten die spielbestimmende Mannschaft", sagte der Perg-Coach. In dieser Phase waren die Gäste das aktivere Team und hätten den Vorsprung sogar ausbauen können. Derntl Saffertmüller erinnerte an einen Lattenkopfball und an den vergebenen Nachschuss aus kurzer Distanz. Deshalb war für ihn klar: Die 1:0-Pausenführung war verdient, auch wenn das Spiel da schon hätte deutlicher stehen können.
Nach dieser starken Anfangsphase riss der Faden bei Perg aber sichtbar. Der Trainer schilderte eine Begegnung, die vor der Pause immer unruhiger wurde: "Danach haben wir leider etwas den Faden verloren. Vor der Pause war es ein sehr wildes Spiel, geprägt von Fehlpässen, und wir haben unser druckvolles Spiel nicht mehr auf den Platz bekommen." Noch schwieriger wurde es aus seiner Sicht nach dem Seitenwechsel. "Wir sind sehr träge aus der Pause gekommen", sagte Derntl Saffertmüller, der dem Gegner ausdrücklich ein Lob aussprach. St. Magdalena sei "sehr aktiv, läuferisch sehr gut" gewesen und habe es Perg schwer gemacht. Dazu kam, dass bei den Gästen nach Aussage des Trainers nicht alle Spieler körperlich auf dem gewohnten Niveau waren. Gerade deshalb blieb die Partie lange offen, obwohl Perg weiterhin die Chancen auf das zweite Tor vorfand.
Die Entscheidung fiel dann erst in der 75. Minute, als Daniel Sinnmayer das 2:0 erzielte und damit einen bis dahin hartnäckigen Gegner endgültig auf Distanz hielt. Auch danach ließ die Union Perg laut Trainer noch gute Möglichkeiten liegen, um das Ergebnis klarer zu gestalten. Umso wichtiger war für ihn, dass seine Mannschaft defensiv wieder wenig bis gar nichts zuließ. "Ich bin schon wieder froh über die defensive Leistung. Wir haben sehr wenig bis gar nichts zugelassen", sagte Derntl-Saffertmüller. Auch der SK St. Magdalena bekam von ihm ein klares Kompliment: "Das war eine junge, laufstarke, spielfreudige Mannschaft. Die haben uns das Leben heute schwer gemacht." Unter dem Strich stand für Perg dennoch ein verdienter Auswärtssieg, und genau das war für den Trainer entscheidend: Solche Partien müsse man mitnehmen, auch wenn man über weite Strecken nicht an die eigene Leistungsgrenze komme. Den Auftritt Schiedsrichter Ramaj bewertete er ebenfalls positiv und nannte dessen Leistung "einwandfrei". Für die nächsten Aufgaben wird Perg vor allem mitnehmen, dass die Defensive stabil blieb, vor dem Tor aber mehr Konsequenz nötig war.