Spielberichte

„Körperspannung und Konzentration waren in Hälfte zwei on point“ – SK Admira Linz Juniors drehen 0:2-Rückstand beim Tabellenführer

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ASK St. Valentin 1b
SK Admira Juniors

In der 2. Klasse 1b hat der ASK St. Valentin 1b nach einer 2:0-Pausenführung noch 2:3 gegen die SK Admira Linz Juniors verloren und die erste Saisonniederlage einstecken müssen. Neo-Trainer Florian Schmid führte den Umschwung vor allem auf die starke zweite Halbzeit seiner Mannschaft zurück. „Die Körperspannung und Konzentration der Mannschaft waren in der zweiten Halbzeit einfach on point“, sagte er nach einer Partie, die aus seiner Sicht insgesamt ausgeglichen verlief.

Sechs Weiß-Grüne Bälle auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Vor der Pause lag das Spiel bei St. Valentin

Schmid schilderte eine Begegnung mit zwei klar erkennbaren Abschnitten. „Über 90 Minuten war es ausgeglichen“, sagte der neue Coach, schob aber gleich nach, dass der Tabellenführer in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft gewesen sei. Genau das zeigte sich auch auf der Anzeigetafel. In der 36. Minute brachte Thomas Christian Wörndl die Gastgeber mit 1:0 in Führung, nur vier Minuten später erhöhte Tobias Riener auf 2:0. Die Juniors waren damit zur Pause deutlich im Rückstand, obwohl Schmid die Partie nicht als einseitig sah. Er sprach vielmehr von einem „harten, aber sehr fairen Spiel“ und insgesamt von einem „sehr schönen Spieltag“.


Nach dem 2:1 war plötzlich wieder alles offen

Entscheidend wurde aus Sicht des Trainers der Beginn der zweiten Halbzeit. „Nach der Halbzeit sind wir sehr gut gestartet“, sagte Schmid, und genau diese Phase brachte seine Mannschaft zurück in die Partie. Tobias Woratschek verkürzte in der 54. Minute auf 2:1, und mit diesem Treffer veränderte sich die Lage spürbar. „Da waren natürlich die Emotionen bei allen hoch und die Motivation noch einmal höher. Da war dann alles möglich“, erklärte Schmid. Admira blieb in der Folge dran, glich in der 70. Minute durch Mohammed Ahmed zum 2:2 aus und belohnte sich spät endgültig. Wieder war es Mohammed Ahmed, der in der 87. Minute das 3:2 erzielte und damit ein Spiel drehte, das zur Pause noch klar in Richtung des Tabellenführers gelaufen war.

Nicht ein einzelnes Tor, sondern Haltung und Zusammenhalt

Dass aus dem 0:2 noch ein 3:2 wurde, machte Schmid nicht an einem besonderen Moment oder an einem einzelnen Treffer fest. „Ausschlaggebend war kein besonderes Tor“, stellte er klar. Für ihn lag der Schlüssel vielmehr in der Art, wie seine Mannschaft nach dem Seitenwechsel auftrat. „Die Körperspannung und Konzentration der Mannschaft waren in der zweiten Halbzeit einfach on point“, sagte er und verteilte ein ausdrückliches Lob an seine Spieler. Besonders hob er den Zusammenhalt hervor. „Die Mannschaft hat einen super Zusammenhalt. Sie gibt nie auf und ist sehr aggressiv gegen den Ball.“ Aus dieser Arbeit gegen den Ball, so seine Einschätzung, entstehen dann auch die guten Situationen nach vorne. Der Teamgeist war für ihn deshalb die größte Stärke an diesem Nachmittag.

Sieg mit Wert und trotzdem klare Lernpunkte

Trotz des Auswärtssieges beließ es Schmid nicht beim reinen Jubel. Er sprach auch offen darüber, wo seine junge Mannschaft noch zulegen muss. „Verbesserung gibt es immer überall“, sagte der Trainer und verwies auf Phasen, in denen seiner Mannschaft die Kontrolle fehlte. „Hier brauchen wir mehr Kontrolle, mehr Erfahrung.“ Gerade darin sieht er aber auch den Wert solcher Spiele. „Das wird für die ganzen jungen Spieler eine super Erfahrung sein“, meinte Schmid. Gleichzeitig verteilte er Respekt an den Gegner, den er als „sehr qualitativ gute Mannschaft“ bezeichnete, die nicht umsonst an der Tabellenspitze stehe. Auch die Leistung von Schiedsrichter Balatinac bewertete er nüchtern: „Er war auf beiden Seiten gleich.“ Unter dem Strich stand für die Admira Juniors ein Sieg, der vor allem wegen der Wende nach der Pause einiges hergibt.

2. Klasse 1b: St. Valentin 1b : SK Admira Juniors - 2:3 (2:0)

  • 87
    Mohammed Ahmed 2:3
  • 70
    Mohammed Ahmed 2:2
  • 54
    Tobias Woratschek 2:1
  • 40
    Tobias Riener 2:0
  • 36
    Thomas Christian Wörndl 1:0