In der 2. Klasse 1b hat der SK St. Magdalena 1b am Freitagabend gegen die ASKÖ Schwertberg 1b einen klaren 3:0-Heimsieg eingefahren. Schon vor der Pause stellten die Gastgeber mit dem 2:0 die Weichen, ehe nach dem Seitenwechsel der dritte Treffer folgte. Trainer Sascha Köglberger sah vor allem die frühe Effizienz als Schlüssel: Gegen einen tiefstehenden und kompakten Gegner seien die Tore „im richtigen Moment“ gefallen.

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St. Magdalena war nach Einschätzung von Trainer Sascha Köglberger von Beginn an das aktivere Team und belohnte sich früh. „Ich glaube, dass wir vor allem in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft waren“, sagte der Coach nach dem Spiel. Genau in dieser Phase fiel auch die Vorentscheidung. In der 10. Minute traf Asllan Thaqi zum 1:0, nur sechs Minuten später legte Simon Buchhas das 2:0 nach. Köglberger hatte vor dem Spiel einen tiefstehenden, kompakten Gegner erwartet und sah deshalb in dieser frühen Phase den Knackpunkt: „Es war natürlich sehr gut, mit einem Doppelschlag 2:0 in Führung zu gehen. Das war ein bissl der Dosenöffner.“ Aus seiner Sicht wäre sogar noch mehr möglich gewesen, denn „in der ersten Halbzeit war sogar noch die eine oder andere Chance da, dass es vielleicht auch schon 3:0 stehen könnte“.
Auch die Entstehung der ersten beiden Treffer passte genau zu dem, was sich der Trainer von seiner Mannschaft vorgestellt hatte. Köglberger beschrieb das 1:0 so: „Beim 1:0 bespielen wir mit einem hohen Pass den Raum hinter der Abwehr, Asllan Thaqi macht es dann in Torjägermanier und überlupft den Torwart.“ Beim zweiten Tor gefiel ihm vor allem die saubere Kombination: „Beim zweiten war es eine sehr schöne Kombination, Simon Buchhas hat dann zum 2:0 verwertet.“ Dass Schwertberg 1b trotz des Rückstands kein einfacher Gegner war, stellte der Coach ausdrücklich heraus. Die Gäste hätten „einen klaren Matchplan“ gehabt, seien „aggressiv in den Zweikämpfen“ gewesen und hätten gegen den Ball gut gearbeitet. Gerade deshalb, so die Einordnung des Trainers, seien die beiden Treffer vor der Pause so wichtig gewesen.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie laut Köglberger etwas ausgeglichener, ohne dass St. Magdalena die Kontrolle wirklich aus der Hand gab. „Die zweite Halbzeit war ein bisschen ausgeglichener und das Wichtigste war, dass die Tore im richtigen Moment gefallen sind“, sagte er. Zum 3:0 kam es dann in der 81. Minute, als Luis Fabiano Paul nach einem zweiten Ball im Anschluss an einen Standard erfolgreich war. Auch dazu hatte der Trainer eine klare Erklärung: „Beim 3:0 war es ein Ball nach einem Standard, wo wir noch einen Fuß hineinbringen und den Ball entscheidend ins Tor lenken.“ Weil die Gastgeber hinten wenig zuließen und der dritte Treffer spät alle Fragen beantwortete, blieb der Abend aus Sicht von Köglberger über weite Strecken kontrolliert.
Besonders zufrieden war der Trainer mit dem Auftreten seiner Mannschaft als Ganzes. „Wir spielen miteinander in allen Phasen des Spiels, gegen den Ball, mit dem Ball“, sagte Köglberger und verwies darauf, dass dieser Auftritt gut zu den vergangenen Wochen gepasst habe. Er sprach von „wirklich guten Ballstaffetten“ und nannte den Erfolg deshalb einen „hochverdienten Sieg“. Gleichzeitig zeigte er Respekt vor dem Gegner, weil so eine Partie bei einem langen 0:0 schnell unangenehm werden könne. Auch rund um die Spielleitung sah er keinen großen Gesprächsstoff: Aus seiner Sicht war die Leistung von Schiedsrichter Klaffenböck „in Summe sehr souverän“. Für den SK St. Magdalena bleibt damit vor allem hängen, dass ein früher Doppelschlag und ein geschlossener Auftritt die Grundlage für einen klaren Heimsieg gebildet haben.